Eingeschränktes Training im Freien auch bei der Leichtathletik möglich

(Krefeld und die Republik, 06. November 2020) Dies ist keineswegs eine neue journalistische Erkenntnis für alle Medien und bei Gelegenheit an dieser Stelle zum Ausdruck gebracht worden, dass es kein besseres Regulativ gibt als den aufmerksamen, informierten Leser. Auf unseren gestrigen Beitrag „Individualsport mit zwei Personen auf Außenanlagen weiterhin zulässig“ haben wir bemerkenswert viele Rückmeldungen mit demselben Tenor erhalten. Ja, es gilt unter den gestern genannten Voraussetzungen auch für die Leichtathletik! Und nicht nur für so genannte klubeigene Sportanlagen wie zum Beispiel bei den erwähnten Bayer-Vereinen. Das sieht die ab 02.November 2020 auf zunächst vier Wochen befristete gültige Corona-Schutzverordnung grundsätzlich vor.
Aus dem Inhalt, komprimiert wiedergegeben: „Nur im Freien dürfen weitläufige Sportstätten auch zeitgleich von mehreren individualsportlich aktiven Freizeit- und Amateursportlern unter Wahrung der Abstandsregeln genutzt werden.
Voraussetzung für die Nutzung ist, dass keine Umkleiden und Sanitäreinrichtungen geteilt werden und Personen, die nicht gemeinsam sportlich aktiv sind, sich begegnen.“ Dazu in Frage und Antwort eine Abhandlung der Landesregierung von Niedersachsen.
Soweit so gut. Doch die alles entscheidende Gretchenfrage ist, ob die im kommunalen Besitz befindlichen Sporteinrichtungen von der jeweiligen Stadt oder Gemeinde überhaupt geöffnet werden. Das nämlich kann ihnen qua Verordnung nicht vorgeschrieben werden, liegt im Ermessen der Betreiber.
Also kein gleiches Recht für alle. Auf den
richtigen" Wohnsitz kommt es schon auch noch an.