Fatale Fehleinschätzung von Kaschke vom Erfolg der keiner wahr!

Kommentar

Nebenbei bemerkt

(Funchal auf Madeira/Krefeld, 04. November 2020)
 EMA-Präsident Kurt Horst „Kuddel“ Kaschke hatte gerade erst als Gesamtletzter die Ziellinie des 10-Kilometer-Straßenlaufes nach 1:04:34 Stunden überquert und den (Mitleids)Applaus entgegengenommen, da hatte er auch schon die Schlagzeile als Fazit dieser ungeheuer respekt- und geschmacklosen Senioren-Europameisterschaften auf Madeira parat: „A success!" (Ein Erfolg!). Sorry, Mister President – welchen „success" meinen Sie bitte? Dass Sie die 10km als Rücklicht beendet haben und einschließlich Vor-/Nachbereitung mindestens zwei Stunden als Hauptverantwortlicher für keine Entscheidung, keinen Notfall erreichbar waren? Meinen Sie damit Ihr eigenes respektloses Verhalten bei Ihren Fototerminen, als Sie den Mindestabstand nicht einhielten und sich mit einer unmaskierten italienischen Teilnehmerin fotogen präsentierten (wir berichteten)? Oder meinen Sie damit auch das despektierliche und ignorante Gebaren ihrer deutschen Landsleute sowie internationalen Aktiven, die in unglaublich missachtender Weise die Vorschriften der Gastgeber zu Hygiene und Mundschutz ablehnten, sich „oben ohne“ zur Schau stellten? Davon gibt es massenhaft Bilddokumente auf allen möglichen Internet-Portalen.

Als Chef im Ring ein krasser Versager

Jener Präsidialherr der federführenden European Masters Athletics (EMA) war der Chef im Ring der Wettbewerbe auf Madeira, hatte die Hauptverantwortung von der Gestaltung bis hin zur Durchführung. Und er wusste auch von Problemen ringsum Corona und den Ländern mit Risikovermerk, Länder, die Teilnehmer nach Madeira schickten und damit Gefahren auf diese zu Portugal gehörende Insel brachten. Es ging hier nicht nur um den eigenen Schutz. Schließlich stand auch die Gesundheit anderer auf dem Spiel. Und dann tritt da ein Präsident auf, der jede Verantwortung nonchalant und süffisant mit Füßen tritt, dazu weltweit wahrnehmbar publikumswirksam auf Fotos posierend den (Ver-)Querdenker abbilden lässt.

Bei andauernden groben Verletzungen tatenlos zugeschaut

Sein Ehrenamt als Präsident wie auch als Chef im Ring gab ihm das Recht, aber auch die Verpflichtung, die Ministände der Nationen zu kontrollieren und sie gar stillzulegen, wo Hygienevorschriften nicht beachtet wurden, wo Betreuer Getränke ohne Handschutz reichten und nicht einmal einen Mundschutz trugen sowie den Mindestabstand wahrten. All das hatte die zuständige Regionalregierung seiner portugiesischen Wahl-Heimat (!) angeordnet und eingefordert. „Kuddel-Muddel“ scherte sich einen feuchten Kehricht darum. Alles in allem geht diese EM in die Geschichte der EMA als trauriges Musterbeispiel von Respektlosigkeit und Missachtung von Gastfreundschaft ein. Alles unter der Leitung eines Präsidenten, der das dann auch noch als Erfolg bezeichnet.
Auf solch eine abwegige Idee käme vermutlich nicht einmal Donald Trump. Und der hat neben einem prall gefüllten Aktien-Depot bekanntlich zudem jede Menge schamlose Lügen in seinem Portfolio.