Verwaltungs-Wasserkopf im "Käfig voller Narren" schwillt weiter an

Kolumne

Das Wort am Sonntag

(Darmstadt/Krefeld, 11. Oktober 2020)
Hoch lebe der administrative Wasserkopf im „Käfig voller Narren“ auf der Geschäftsstelle des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in Darmstadt. Oder aus eins mach zwei. Als wären laut des Feierabend- und Freizeit-Flottenchefs" Jürgen Kessing aus der Weltstadt Bietigheim-Bissingen knapp über 50 (!) festangestellte Kräfte nicht schon mehr als genug, werden für den demnächst aus Altersgründen scheidenden Direktor Wettkampforganisation, Manfred Mamontow, gleich zwei neue Vollzeit-Mitarbeiter gesucht. So weisen es jedenfalls die verlinkten Stellenangebote für zwei „Projektmanager Wettkampforganisation“ aus. Einer davon darf auch noch zusätzlich „Events“ beackern. Was immer das heißen mag. Und weltoffen wie sich dieser „Deutsche Leuchtturm-Verband" mit angeblich weltweiter Strahlkraft nun mal gibt, ist auch das dritte Geschlecht willkommen (siehe m/w/d hinter der Stellenbeschreibung)

Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich  

Der Fachmann staunt und der Laie wundert sich ob derartiger Vernichtung nicht vorhandenen Geldes eines monetär latent klammen, von der Hand in dem Mund lebenden Verbandes, der nicht zuletzt finanziert wird von den Beiträgen jener fast 800.000 Mitglieder. Darunter nahezu die Hälfte von mit der größtmöglichen Geringschätzigkeit behandelten Senioren*innen. Erstaunlich, dass sich außer LAMPIS kaum jemand eingedenk eines solchen Gebarens beschwert fühlt. Aber da könnte hausintern schon bald beim nächsten Verbandstag im kommenden Monat Ungemach aufziehen.
Vergessen wir nicht, dass es unterhalb der Dachorganisation in 16 Bundesländern noch 20 (!) Regionalverbände gibt. Ganz zu schweigen von den Scharen Ehrenamtlicher allerorten in etlichen Positionen.
In diesem Sinne einen schönen Sonntag, eine tunlichst infektionsfreie 42. Kalenderwoche sowie stets verantwortungsvoll vor- und umsichtig bleiben! Jede/r ist gefragt. Leider habe es allzu viele Depperte und Ignoranten immer noch nicht begriffen.