Drei Ex-Zehnkämpfer geben als Experten künftig den Ton an

(Paris/Halle an der Saale/Krefeld, 05. Oktober 2020) Auf, auf (Sport-)Kameraden, wir treten den Rückzug an. Was seit einigen Tagen durch die (a-)sozialen Medien, den digitalen und analogen Blätterwald waberte, hielt gestern teilweise auch Einzug im Videotext des in Paris beheimateten Spartensenders EUROSPORT. Die einst in einer Sportler-WG in Halle an der Saale zusammenlebenden Zehnkämpfer und ziemlich besten Freunde Michael Schrader (*1987) und Rico Freimuth (*1988) erklärten unisono ihren offiziellen Rücktritt vom Leistungs- und Wettkampfsport.
Was der Sender weiter mitteilte, dass der Mann mit dem verpflichtenden Namen (das „h“ bleibt beim Sprechen ungehört) für das deutschsprachige Programm bei den verlegten Olympischen Spielen 2021 in Tokio, so sie denn stattfinden, als Experte oder Co-Kommentator neben Sigi Heinrich zum wonnevollen Einsatz im Dienst der interessierten Konsumenten kommen wird. Freuen wir uns also schon einmal auf hoffentlich freimütige Expertisen der allzu oft weichgespülten ehemaligen Aktiven unter den Fachleuten am Mikrofon. Paradebeispiel Langweiler Sven Fischer beim Biathlon im ZDF.
Bringen wir noch eine etwas andere Attitüde in den doppelt-gemoppelten Abschied. Mit den schon seit geraumer Zeit für die Öffentlich-Rechtlichen tätigen Frank Busemann (ARD) und Michael Schrader (ZDF) werden demnächst dazu mit Freimuth drei frühere Weltklasse-Zehnkämpfer mit sehr ähnlichen persönlichen Bestleistungen (in der genannten Reihfolge leicht absteigend 8.706, 8.670 und 8.663 Punkte) für die informative Aufklärungsarbeit sportlicher Großereignisse in der Leichtathletik den Ton angeben. – Mehr zum ehedem erfolgreichen Terzett auf Wikipedia durch Anklicken der blau eingefärbten Namen.