Sportsch(l)au: Ein gesunder Darm ist wichtig für den Körper

(Köln/Krefeld, 04. September 2020) Es kursieren eine Menge Sportirrtümer, die so lange kolportiert und transportiert werden, dass sie irgendwann Mythenstatus erlangen, also für bare Münze genommen werden. Der Sport- und Ernährungswissenschaftler Prof.Dr. Ingo Froböse (im Bild) von der Deutschen Sporthochschule Köln, früherer Klasse-Sprinter beim einstmals ruhmreichen ASV Köln, nimmt sich derartiger Vorurteile im WDR2-Hörfunk und ARD-Morgenmagazin unter der Rubrik „Sportsch(l)au“ und anderen Publikationsmedien sowie seinem eigenen Internet-Portal an. Mit seiner freundlichen Genehmigung haben wir nahezu über ein Jahrzehnt hinweg in loser Folge bislang 107 Kapitel zu diesem Themenkomplex veröffentlicht. Kein Reservoir ist auf Dauer unerschöpflich, selbst wenn hin und wieder etwas Neues erscheint. Deshalb werden wir gelegentlich frühere, allgemeinverbindliche und zeitlose Beiträge zu Erinnerung oder aber für im Laufe der Zeit hinzugekommene LAMPIS-Leser wiederbeleben. Dieser gehört dazu. A.H.

Gesunde Ernährung und ausreichend trinken

„Der Darm macht den wichtigsten Teil unseres Verdauungsapparates aus. Er bearbeitet und verwertet die Nahrung und versorgt den Körper mit lebenswichtigen Nährstoffen. Zudem ist er zuständig für die Regulation des Wasserhaushaltes und für die Produktion von Hormonen und Botenstoffen. Der Darm ist aber auch ein sehr wichtiges Organ des Immunsystems. Dort werden Krankheiten erkannt und mit Hilfe des Lymphsystems eliminiert. Ein gesunder Darm ist wichtig zum Schutz der Gesundheit im Körper. Eine gesunde Darmflora schützt ferner vor Infektionen und hält schädliche Keime davon ab, sich zu vermehren. In der heutigen Zeit ist unser Darm täglich starken Belastungen ausgesetzt. Schlechte Ernährung, Stress und Medikamente irritieren und beeinträchtigen das Verdauungssystem.
Und so kann der der Darm gesund gehalten werden: Gesunde und ausgewogenen Ernährung; ausreichend trinken, idealerweise täglich 1,5 bis drei Liter Wasser; regelmäßige Bewegung (bei mittlerer Intensität 150, bei hoher 75 Minuten wöchentlich); ausreichend Tageslicht tanken (30 Minuten täglich Hände und Gesicht ans Tageslicht, um Vitamin D aufzunehmen); möglichst Umweltgifte und Schadstoffe vermeiden.“
Auf gutes Gelingen! Was freilich leichter gesagt als getan sein dürfte. Vor allem bei Letzterem.