Virtuelle Senioren-WM mit finaler Ergebnisliste nunmehr abgeschlossen

(Wien/Pleasant Valley/Krefeld, 22. August 2020) Mittlerweile ist die Überprüfung der gemeldeten real oder virtual in selbst organsierten Wettkämpfen erzielten Leistungen für die am 02.August 2020 beendete virtuelle Senioren-Weltmeisterschaft abgeschlossen. Bei der bis 20.August andauernden Überprüfung habe es eine überschaubare Anzahl unglaubwürdiger Resultate gegeben. Die Athleten/innen dahinter sind angeschrieben und um eine plausible, faktisch erhärtete Erklärung gebeten worden. Wo dies nicht erfolgte, ist ein „unverified“ (sinngemäß: nicht bestätigt) in der Ergebnisliste ausgewiesen. Eine Veröffentlichung war durch den Zeitunterschied zu den USA von sechs bis neun Stunden für gestern Abend vorgesehen und ist inzwischen erfolgt.

Ein „zweiter Aufguss“ läuft bis zum 11. Oktober 2020

Alles neu macht nicht nur der Mai, sondern auch diesmal der August. Da mittlerweile doch viele reale Wettkämpfe bis hin zu nationalen Senioren-Meisterschaften stattfinden (aktuell an diesem Wochenende in Dänemark mit Teilnehmern auch aus Schweden, Norwegen, Finnland und Deutschland), haben sich die drei Initiatoren und Organisatoren um Ideen-Geber Gottfried Gassenbauer aus Wien für eine unabhängige neue Auflage entschieden, die bis zum 11.Oktober 2020 läuft. Demzufolge erfordert dies ein neuerliches Anmelde-Prozedere der Interessenten. Sie bietet bei einem bestimmten Personenkreis zudem einen Vorteil: Sollte jemand zwischenzeitlich die Altersklasse gewechselt haben (international gilt der Tag der Vollendung), kann er seine Leistungen im nunmehr vorliegenden Alters-Segment erzielen und melden.

Oneitha Lewis und Hermann Albrecht gewinnen die Lampis-Trophäen

Für Lampis ist die Messe allerdings hiermit endgültig gelesen. Beim „zweiten Aufguss“ klinken wir uns ganz bewusst aus, halten dies offen gestanden für so überflüssig wie einen Kropf. Eine echte WM bekommt auch keinen zweiten Teil angepappt. Aber bitteschön: Jedem wie es ihm gefällt.
Die ausgelobten Acryl-Pokale für die klassen-übergreifend punktbesten Leistungen im Wurf-Fünfkampf gehen jeweils überlegen an Oneitha Lewis (W60) aus den USA mit 5.049 und zu meiner besonderen Freude an Hermann Albrecht (M80) von der Spvgg. Satteldorf mit 5.317 Punkten. Der „Herminator“ stellte diese Weltrekord-Leistung gleich zu Beginn des Meldezeitraumes bei einem offiziellen Wettkampf in Osnabrück auf, dazu noch im Hammerwurf mit 50,59m (wir berichteten). Dass es ebenfalls in einem angemeldeten Wettbewerb war, ist von Lewis nicht überliefert. So dies der Fall sein sollte, wäre auch das Weltrekord (bisher 4.727). Das gehört nicht in den oben angerissenen Bereich von Märchen und Sagen. Denn ein unbeschriebenes Blatt ist die Jung-Sechzigerin nicht. Sie hält die globalen Bestmarken in der W45 (4.752) und W50 (4.800). Lediglich in der W55 musste sie der in Oberbayern lebenden Belgierin Margaretha Tomanek (*1949) den Vortritt lassen, die seit bald 15 Jahren mit 4.581 Punkten die Höchstmarke in ihrem Besitz hat.
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