Lampis einmal mehr das Leit- und Leidmedium für den DLV

(Darmstadt/Braunschweig/Krefeld, 05. August 2020) Einmal mehr reagierte der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) auf den digitalen Zuruf von Lampis als Leit- und Leidmedium. Weshalb sollte auch im Verwaltungswasserkopf in Darmstadt urplötzlich jemanden von der Wettkampf-Organisation der Wasserhahn mit dem sprudelnden Quell der Erkenntnis aufgegangen sein, was auch vorher schon hätte auffallen müssen, können, dürfen? Die finale Meldeliste für die Deutschen Meisterschaften am 08./09. August 2020 in Braunschweig weist jedenfalls den nach der Qualifikationsrangliste fälschlicherweise als Zehntplatzierten geführten 52-jährigen Diskuswerfer Helmut Maryniak vom LAC Passau (wir berichteten) nicht mehr aus.

Nahrstedt aus der Abteilung „Jugend forscht“ rückt für Maryniak ins Starterfeld

Wobei der altersgemäß mit dem 1,5-Kilo-Handwerksgerät (Männer-Klasse 2 kg) agierende Weltranglisten-Erste der M50 gegenüber dem Verfasser dieser Zeilen versicherte, dass er es ohnehin nicht hätte drauf ankommen lassen. Schließlich wollte er einem wirklich Qualifizierten nicht den verdienten Startplatz wegnehmen. Der kommt aus der Abteilung „Jugend forscht“. Es handelt sich um Thore Nahrstedt (*2000) vom SC Magdeburg, dem 52,49m reich(t)en, in das bei Stoß und Wurf entgegen möglicher Erfüllung der DM-Norm maximal lediglich zehnköpfige Teilnehmerfeld zu rücken. Gleichheitsgrundsatz ade! Titelverteidiger Martin Wierig (ebenfalls Magdeburg) wird wegen einer hartnäckigen Blockade im Rücken nicht in den Ring gehen und bereitet sich in aller Ruhe für die Olympischen (Nachhol-)Spiele 2021 in Tokio vor. So sie denn überhaupt stattfinden werden. Was leider zunehmend unwahrscheinlicher wird.  
Auf diese Titelkämpfe in Niedersachsen unter den besonderen Vorzeichen der Corona-Apokalypse werden wir an dieser Stelle noch in einer kleinen Vorschau eingehen.