Cup-Wertung und der andere Humbug erwiesen sich als Farce

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Kommentar

Unter uns gesagt

(Fürth/Essen/Krefeld, 09. September 2014)
Ohne bereits alles recherchiert zu haben, ein kurzer Abriss aus meiner Sicht bezüglich der Cup-Wertung plus "Nebengeräuschen". Das M-60-Team der LAC Quelle Fürth hätte zwar auch nach dem herkömmlichen Modus gewonnen, Hünxe wäre jedoch auf Platz drei statt vier gelandet. Neben allen schon geäußerten Vorbehalten kann offenbar längst nicht alles ersonnen werden, dass durch die Praxis nicht noch übertroffen würde. Es ist doch ein ausgemachter Schwachsinn, dass vor der abschließenden Sprintstaffel beispielsweise die Deutschen Meister in der W50 und M60 bereits unumstößlich feststehen. So hätten wir, eben Fürth, auch rückwärts laufen, die Wechselmarke überschreiten oder das Holz verlieren können (wie vor zwei Jahren an gleicher Stelle).
Niemand hätte uns mehr vom ersten Rang verdrängen können, da wir mit einem glücklich gesetzten Joker schon vor der Staffel 17 Punkte Vorsprung hatten. Also hätten unsere beiden Staffeln gar nicht laufen müssen und sich das Geschehen entspannt von der Tribüne aus anschauen können. Es darf einfach nicht sein, dass vor dem letzten Wettbewerb der Sieger schon die Sektkorken knallen lassen kann. Gerade die Staffeln mit all ihren schon angeschnittenen Unabwägbarkeiten boten einen großen Spannungsbogen, mischten das Ergebnis bis dahin häufig noch einmal gehörig durcheinander.
Das habe ich auch vor Ort den anwesenden DLV-Vertretern gesagt. Leider hatte der Erfinder dieses  ganzen Unsinns nicht die Courage sich den Senioren in Essen zu stellen. Diese Cup-Wertung und der ganze andere Humbug dazu gehören schleunigst in die Abfalltonne, haben sich erwartungsgemäß eindeutig als Farce erwiesen. Derweil sollte sich der „Chef-Konstrukteur“ einmal überlegen, ob er noch tragbar für den DLV ist.
Wer solch Unausgegorenes einführt, hat vom originären Gedanken von Mannschaftsmeisterschaften keinen blasser Schimmer.