Ein Muttertag unter den Vorzeichen der Coronavirus-Apokalypse

(Krefeld und die Republik/Österreich/Schweiz, 10. Mai 2020) Zumindest in Nordrhein-Westfalen sind pünktlich zum heutigen Muttertag Besuche in Seniorenheimen wieder gestattet. Ein dramaturgisch geschickt gewählter Zeitpunkt. Aber all die Mütter daheim, die Kinder, Küche, „Homeoffice“ und Ehemann unter einen Hut bringen müssen? Die haben sie gezogen, die berühmt-berüchtigte Arschkarte. Sie müssen dann auch noch das Essen an ihrem Ehrentag für ihre Lieben zubereiten, so das Familien-Oberhaupt im Regelfall am Herd keine zwei linken Hände für sich reklamiert. Denn die Gastronomie-Betriebe dürfen in NRW erst morgen ihre Türen öffnen. Das war dann weniger geschickt eingefädelt.
Ungeachtet dessen: Männer in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wo alle Jahre wieder am zweiten Sonntag im Mai dieser Ehrentag für Gebärende des schönen Geschlechts begangen wird, tut nicht nur, aber ganz besonders heute also das Beste für eure Herzdamen. Nicht zu vergessen Frauen, die in Personalunion Mutter sind, aber naturgemäß auch eine haben, so sie noch auf dieser derzeit extrem schnöden Welt der Coronavirus-Apokalypse sein sollte.
Für alle Lampis lesenden Mütter gibt es zu diesem Anlass seit nunmehr elf Jahren an dieser Stelle den obligatorischen virtuellen Blumenstrauß.