DLV-Geschäftsstelle seit gestern hochoffiziell in Kurzarbeit

Glosse

Neben der Spur

(Darmstadt/Krefeld, 02. Mai 2020)
Nunmehr ist die Geschäftsstelle des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) auf der Alsfelder Straße in Darmstadt seit gestern hochoffiziell in Kurzarbeit (kein wirklich neuer Zustand), was DLV-Präsident Jürgen Kessing bereits bei seinem Besuch am 21.März 2020 im „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF „als Vorgesetzter von über 50 hauptamtlichen Kräften“ angekündigt hatte (wir berichteten). Darauf wird in einer Meldung vom 30.April mit der Anmerkung hingewiesen, dass es fortan auch ein reduziertes Angebot auf leichtathletik.de geben würde. Und künftig könne es auf Anfragen etwas länger dauern, von den besonders ausgewiesenen jeweiligen DLV-Ansprechpartnern eine Antwort zu erhalten. Das ist allerdings schon lange Standard, so überhaupt eine erfolgt ist.

Für die Senioren-Spielecke macht das keinen Unterschied

Für die Ü30-Generation ändert sich ohnehin in der Senioren-Spielecke nicht viel. Mit „Kurzarbeit“ ist die dortige Frequenz noch viel zu üppig beschrieben. Es gab im Monat April mit dem runden Geburtstag vom „laufenden Kaffeefilter“ Melitta Czerwenka-Nagel (sie wurde Neunzig) lediglich einen relevanten Beitrag für diese (Risiko-)Gruppe. Derweil wird auf der Hauptseite allerlei von wirren Köpfen erdachter Firlefanz angeboten, um erwachsenen Menschen Anleitungen zu geben, wie sie der mutmaßlichen Langeweile Herr oder Frau werden können.
Das neueste Hirngespinst, sinnigerweise vorgestellt von Meike Billig: DLV-Trikots selber gestalten. Als Gewinne für die drei originellsten Einsendungen dieses Wettbewerbs ist jeweils eine Trinkflasche ausgelobt. Lampis schickt den seinerzeit von Sprinter Heinz Keck von der LG Alsternord Hamburg im Rahmen unserer Aktion SENGIDA (= Senioren gegen Internationalisierung der Altersklassentrikots; Wortschöpfung Heinz Engels) kreierten Entwurf ins Rennen.
Die Aussichtslosigkeit auf solch eine leere Pulle für den kecken Heinz aus Osnabrück ist einkalkuliert.