Kugelstoßerin Christina Schwanitz Talkshow-Gast im "Riverboat"

(Leipzig/Krefeld, 26. April 2020) Ein Hauch von Leichtathletik wehte durchs Fernsehen in die Wohnstuben. Logischerweise eingedenk der Gesamtgemengelage um Corona nix Aktuelles. Weltklasse-Kugelstoßerin Christina Schwanitz (*24.12.1985; im Bild) aus Chemnitz war Freitagabend in der MDR-Talkshow „Riverboat“ in illustrer Runde zu Gast beim Moderatoren-Duo Kim Fischer und Jörg Kachelmann. Der einstige ARD-Wetterfrosch aus der Schweiz war es denn, der den Stichwortgeber für „La Schwanitz“ gab, aus der es mal wieder heraussprudelte wie aus einem Gebirgsquell. Die 34-Jährige, national schon W35-Seniorin, plauderte munter aus dem Nähkästchen mit einem „Kessel Buntes“ von der bewegungswütigen, hyperaktiven Göre bis in die Ist-Zeit der Ehefrau, Mutter eines 2,5jährigen Zwillingspärchens, Sportsoldatin, Studentin und ambitionierte Hochleistungssportlerin.

Kindergarten „Kita & Knigge“ als Berufsziel

Das alles unter einen Hut zu bringen, fiele zunehmend schwerer. Und so ließ sie durch die Blume durchblicken, dass eigentlich ihr sportlicher Schlusspunkt bei den mittlerweile abgesagten Olympischen Spielen 2020 in Tokio hätte gesetzt werden sollen. Jetzt muss sie also notgedrungen und weniger dem eigenen Triebe folgend ihre erfolgreiche Karriere um eine „Ehrenrunde“ bis zur Saison 2021 verlängern, ehe sie ihr Studium der Sozialpädagogik wieder aufnehmen und dem Berufsziel eines eigenen Kindergartens mit der beziehungsreichen Firmierung „Kita & Knigge“ abschließen kann.

Traum von der Ehrenrunde bei Olympia 2021 droht indes zu platzen

Wenn sie da die Rechnung mal nicht ohne den Wirt im Land der aufgehenden Sonne macht. Angesehene Virologen und Immunologen aus Japan halten es nach dem momentanen Stand der Dinge für höchst unwahrscheinlich, dass die Pandemie vor der Einsetzung eines wirkungsvollen Impfstoffes besiegt werden könne. Es sei derzeit völlig illusorisch, dass sich rund 11.000 Sportler/innen aus über 200 Ländern und ein Vielfaches an Zuschauern aus aller Welt neben den fast 10 Millionen Einwohnern gefahrlos in Tokio zum beabsichtigen Nachholtermin (23.Juli bis 08.August 2021) ein Stelldichein geben könn(t)en. Das würde das Szenario einer Katastrophe ungeahnten Ausmaßes herauf beschwören. Dieser olympische Traum von Schwanitz und vieler anderer, die am Ende ihrer Laufbahn stehen, droht zu platzen.
Der ganze Beitrag mit ihr ab Minute 41:30 in der MDR-Mediathek oder heute ab 12.10 Uhr die gesamte Sendung als Wiederholung im MDR-Fernsehen.