Veritabler Rückzieher von Kaschke zum Teileinbehalt der Meldegelder

(Assafora/Krefeld, 05. April 2020; 11.30 Uhr) Kleinhirn an Großhirn: Frohlocken! Steter Tropfen höhlt den Stein. Wobei „steter“ außer von Lampis für viele weitere Personen und in Solidarisierung Persönlichkeiten steht, die vehement und unmissverständlich gegen den Willkürakt von Kurt Kaschke interveniert haben, 50 Prozent der Meldegelder der drei ausgefallenen Senioren-Europameisterschaften in Braga und auf Madeira einbehalten zu wollen (wir berichteten mehrfach). Mit einer angeblich im Namen des Präsidiums der European Masters Athletics (EMA) auf der Verbandsnetzseite heute eingestellten Erklärung macht der als Alleingänger verrufene Präsidialherr aus seinem „Home Office“ in Assafora (ebenfalls Portugal) einen veritablen Rückzieher.
Eingepackt und versteckt in jede Menge belanglosem Wortgeklingel lautet die sinngemäß ins Deutsche übersetzte Kernaussage: „Diejenigen, die sich angemeldet haben und ihre Anmeldung nicht wahrnehmen wollen, erhalten das gesamte Startgeld und die nationale Gebühr (beim DLV 15 Euro, die Redaktion) zurück - und nicht wie zuvor angekündigt lediglich 50 Prozent.“
Na, also, geht doch! Und es erspart ihm als dem letztlich (un-)verantwortlich Handelnden der kontinentalen Dachorganisation manche Klage von sich geprellt sehenden Masters. Ob damit seine denkbare Abberufung wegen verbandsschädigendem Verhalten vom Tisch ist, steht indes (noch) auf einem anderen Blatt.