Es bleiben keine gestrandeten deutschen "EM-Zwangsurlauber" zurück

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(Braga/Krefeld, 22. März 2020)  Jede Menge Flugzeuge bleiben wegen der Corona-Krise und den daraus resultierenden mannigfaltigen Auswirkungen derzeit am Boden. Wer kennt die Fernseh-Bilder nicht von ohne schiffbrüchig geworden zu sein gestrandeten Urlaubern an Flughäfen im Ausland? Die aus der Bundesrepublik wurden/werden auf Vermittlung der jeweiligen deutschen Botschaften oder Konsulate mit Sondermaschinen heimgeflogen. Und was ist mit jenen – zahlenmäßig nicht bekannten – ehedem 259 Gemeldeten zur Senioren-Hallen-EM mit Winterwurf im portugiesischen Braga, die trotz der Absage ihre diversen Buchungen vor Ort abgefeiert haben?
Da kann nach unseren Informationen vom Schauplatz der keiner war Entwarnung gegeben werden.
Es gelte die alte Regel: Je weiter weg vom Geschehen, umso wilder brodele in der Ferne (eben hier) die Gerüchteküche. Das Stille-Post-Prinzip in Reinkultur, wo am Ende die Sonnenfinsternis um 10 Uhr in der Turnhalle stattfinden würde. Die richtige Quelle sei das wichtigste Medikament. Und danach wäre es Fakt, dass bis zum morgigen Montag alle Flüge via Deutschland planmäßig ‘rausgehen werden.

Selbst die „Ritte-Air“ hätte nicht einspringen können

Ansonsten hätte die vom Verfasser dieser Meldung so benannte „Ritte-Air“ einspringen können. Kleines Späßle g’macht in bitter-ernsten Zeiten. Damit ist nämlich das sehr erfolgreich stabhochspringende Familien-Unternehmen mit den Eheleuten Ute und Wolfgang sowie den erwachsenen Kindern Christina und Thomas Ritte vom SC Bayer 05 Uerdingen gemeint. Die heben indes lediglich zur Überquerung der mehr oder weniger hoch liegenden Latte kurzzeitig vom Boden ab. Das musste jetzt allerdings eigentlich nicht mehr besonders erklärt werden. Denn einen Privatjet haben sie trotz ihrer weltweiten Einsatzgebiete unseres Wissens nicht. Lupenreine Amateure eben, die wie Hans Mustermann und Lieschen Müller ihren Sport aus der Privatschatulle finanzieren müssen.