Mit Coronavirus hat die Schwarze Katze diesmal einen Namen

(Krefeld und überall, Freitag, 13. März 2020) Ja, wir haben bereits nach Dezember 2019 schon wieder Freitag, den 13. Das ist dem im Olympiazyklus wiederkehrenden Schaltjahr mit 29 Tagen im Februar geschuldet, fügte mithin die schnelle zeitliche Abfolge. Der nächste ist erst im November anno 2020. Diesmal werden indes nicht nur Abergläubische aller Art eingedenk der gesundheitlichen Großwetterlage mit dem Corrnavirus diesen vermeintlich ominösen Tag mit sehr gemischten Gefühlen begehen. Und eben leider (vorerst?) auch weiterhin.
Ein öffentliches Leben mit kulturellen und sportlichen Veranstaltungen findet aus nachvollziehbaren, der Vernunft gehorchenden Maßnahmen so gut (schlecht) wie nicht mehr statt, Schulen und Kitas werden geschlossen. Selbst im kleinen Rahmen wird manch einer darüber nachdenken, ob geselliges Beisammensein mit Freunden stattfinden sollte, die womöglich gerade in irgendwelchen besonderen Krisengebieten Urlaub gemacht haben. Weiße Flecken gibt es allerdings vermutlich nicht nur wegen Eis und Schnee allenfalls noch in der Antarktis.

Hausarrest für die Bürger im Leichtathletik-Eldorado Latsch in Südtirol

Die jüngere, in Südtirol (Nord-Italien) lebende Schwester meiner Frau Elke und deren Mann stehen zusammen mit den rund 5.200 Mitbürgern der Marktgemeinde Latsch im Vinschgau (übrigens ein Eldorado für Trainingsaufenthalte von Leichtathleten bis hin zu Christina Schwanitz und David Storl sowie vielen mehr), in der Nähe von Meran unter Hausarrest. Die eigenen vier Wände dürfen sie nur auf den Wegen zur Arbeit, zum Einkaufen, Arzt oder der Apotheke verlassen. Carabinieris wachen mit stichprobenhaften Kontrollen von Belegen darüber.

Schlägt womöglich Mutter Natur erbarmungslos zurück?
 
Und wann sind wir alle miteinander an der Reihe, dürfen Heim und Hof nur noch für das Allernötigste kurzfristig hinter uns lassen? Brandaktuell forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern Abend die Bevölkerung auf, soziale Kontakte tunlichst zu meiden. Leichter gesagt, als getan. Eine vielleicht gewagte These meinerseits: Wer seinen Körper dauerhaft überanstrengt, da pflegt der häufig mit einem Überlastungssyndrom in Form irgendeiner Erkrankung oder bei Sportlern Verletzung zu reagieren. Was, wenn Mutter Natur auf die unerlässlichen Klimasünden der unvernünftigen Menschheit mit dieser Geißel erbarmungslos zurückschlägt (?), die sich laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Pandemie über den nahezu gesamten Erdball ausbreitet.
Jedenfalls hat die Schwarze Katze, die einem nicht nur heute über den Weg laufen könnte, einen Namen: Coronavirus!