Nach derzeitiger Kenntnis ist die Senioren-WM in Kanada nicht gefährdet

(Toronto/Krefeld, 06. März 2020) Gretchenfrage: Hat es überhaupt einen Nachrichtenwert etwas mitzuteilen, das nach momentanem Kenntnisstand alles so bleiben soll wie geplant? Da nicht alle das weltweite Netz über Facebook, Twitter, Instragram und was da sonst noch alles über Satellit durch den Äther wabert durchleuchten, haben wir uns für den symbolischen „Weißen Schimmel“ entschieden. Also: Das Lokale Organisationskomitee (LOC) der Senioren-Weltmeisterschaften vom 20.Juli bis 01.August 2020 im kanadischen Toronto gab gestern über die eigene Netzseite, Facebook und Twitter in Absprache mit dem von Präsidentin Margit Jungmann aus Rehlingen geführten Weltverband World Masters Athletics (WMA) erst einmal Entwarnung. Ja, richtig vermutet, dass es auch hier um das derzeit alles beherrschende Thema Coronavirus geht.

Ein zum jetzigen Zeitpunkt kühnes Versprechen

Dazu die sinngemäße Übersetzung der englischsprachigen Original-Fassung: „Die Gesundheit und Sicherheit aller unserer Teilnehmer hat für uns oberste Priorität. Zu diesem Zeitpunkt werden die Meisterschaften wie geplant stattfinden. Doch wir beobachten die Situation und werden informieren, wenn sich an dieser Entscheidung etwas ändern sollte. Die Stadt Toronto und die Regierung von Ontario haben Maßnahmen ergriffen, um Fälle von COVID-19 (der Coronavirus, die Redaktion) zu untersuchen, einzudämmen und gegebenenfalls zu behandeln. Derzeit möchten wir alle künftigen Teilnehmer bitten, ihre eigene Gesundheit zu überwachen und sicherzustellen, dass ihre Reisepläne tragfähig sind. Wir werden geeignete Mittel anwenden das Risiko zu minimieren und ein sicheres Umfeld für unsere Sportler zu schaffen.“
Was immer das auch sein mag, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt ein ziemlich kühnes Versprechen. Aber Bange machen gilt bekanntlich nicht. Bis dahin fließen noch Unmengen Wasser den Don River in Ontario herunter. Beim Vater Rhein und der Donau wird es nicht anders sein. Ohne es verharmlosen und die leichte Schulter nehmen zu wollen, redet von Rinderseuche, Schweinepest und Vogelgrippe heutzutage auch kein Mensch mehr.
Die Quintessenz: Abwarten und Tee trinken. Meldeschluss ist erst am 18. Mai 2020.