Sportärztliches Attest: Ein alter Hut in modernisierter Aufmachung

(Darmstadt/Erfurt/Krefeld, 03. Februar 2020) Alter Hut in modernisierter Aufmachung. Darauf weist uns Sprinter Andreas Linnemann von der LG Eder im Konsens mit unserem gestrigen Beitrag zur vermeintlich neuerdings erforderlichen „sportärztlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung“ bei DM-Starts hin.
Dies sei bereits 2012 Gegenstand der „Allgemeinen Ausschreibungsbestimmungen“ gewesen, wie auch diesmal ziemlich weit abwärts unter Punkt 22 für die Hallen- und Winterwurf-DM vom 28.Februar bis 01.März 2020 in Erfurt. Hand aufs Herz: Wer liest die schon von A bis Z durch?

Vorsicht ist besser als das Nachsehen zu haben

Aber es mag ein Umdenken für diese durchaus sinnvolle Maßnahme stattgefunden haben. Was bislang eher lax bis gar nicht gehandhabt wurde (ich habe es jedenfalls bei meinen vielen DM-Teilnahmen Halle und Freiluft weder selber erlebt, noch beobachtet), soll jetzt wohl stringenter, zumindest verstärkt stichprobenhaft durchgeführt werden. So deuten und interpretieren wir die von uns nochmals verlinkte Meldung des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV).
Also Vorsicht ist besser, als am Ort der beabsichtigten Handlung das Nachsehen zu haben. Und da hier zu Lande das Motto „Formulare, Formulare, von der Wiege bis zur Bahre“ gilt, hält der um- und weitsichtige Bayerische Leichtathletik-Verband (BLV) entsprechende Vordrucke zur Anamnese und ärztlichen Attestierung auf seiner Netzseite im Fenster Downloads als PDF-Dateien bereit.