Bei DM-Starts sportärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung gefordert

(Frankfurt/Krefeld, 02. Februar 2020) Genügen wenigstens wir unserer selbst verordneten Fürsorge-, Informations-, Sorgfaltspflicht und dem missionarischen Mitteilungseifer für die oftmals höchst stiefmütterlich behandelten Senioren-Leichtathleten beiderlei Geschlechts. Denn diese Botschaft, für die Sportkamerad, Nordlicht und Netzwerker Holger Knie aus Bremerhaven als Entdecker Pate stand, dürfte längst nicht allen ambitionierten Aktiven bekannt sein. Für die Teilnahme an Deutschen Meisterschaften jedweder Art von jung bis sehr reif ist eine sportärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung notwendig, die zudem nicht älter als zwölf Monate sein darf.
Ob sie immer und überall abgefordert wird sei einmal dahingestellt. Aber wer sie bei einer stichprobenhaften Überprüfung nicht vorlegen kann, der riskiert einen Ausschluss oder gar schon im Wettkampf eine Annullierung seiner Ergebnisse, mithin auch den Verlust von Titel, Medaille oder Platzierung. Ein bisschen mehr dazu in einem Beitrag des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV) mit Sitz in Frankfurt vom 30.Januar 2020.
Allerdings stellt sich vermutlich nicht nur mir die Frage: Weshalb nur bei DM-Starts? Bei einem Werfertag in Kleinkleckersdorf darf also jede/r bei angeschlagener Gesundheit sein Leben aufs Spiel setzen und einen Notarzt-Einsatz herauf beschwören. Irgendwie nicht zu Ende gedacht diese durchaus sinnvolle Vorschrift.