Umfangreiche Senioren-Bestenlisten 2019 in Österreich bereits online

(Wien/Krefeld, 13. Dezember 2019) Wohl dem, der einen Gassenbauer hat. Anders als hier zu Lande, wo die Senioren-Jahresbestenliste irgendwann in antiquarischer Papierform gegen Bares von einem kommerziellen Anbieter (der sich im Ehrenamt DLV-Seniorenstatistiker nennen darf) im März des Folgejahres erscheint, geschieht das rings um uns herum einigermaßen zeitnah zur abgelaufenen Saison online. Eben auch bei unseren alpenländischen Nachbarn in Österreich. Strapazieren wir also mal wieder – und das in diesem Falle völlig zu Recht – den Begriff „Felix Austria“ (= Glückliches Österreich).
Der Sache hat sich bereits seit etlichen Jahren mit Gottfried Gassenbauer (*1958) aus Wien der mehrfache Europa- und Weltmeister im Hammerwurf der Masters angenommen. Da Frage vermutlich nicht nur ich mich, wo der gelernte Informatiker mit dem zeitaufwändigen Beruf als Leitender Direktor des riesigen Sportcenters Donau City und gefragter Event-Manager neben allem anderen noch die Nische für eine derart viel Akribie und Exaktheit erforderndes umfangreiches Zahlenwerk findet? Respekt und Kompliment!

Mehr als eine simple Statistik

Wobei sich G.G. aus W. nicht damit begnügt, eine herkömmliche Bestenliste nach Altersklassen und Disziplinen aufsteigend ab M/W35 zu erstellen. Da gibt es weitere Versionen mit dem „Age graded factor“ der Altersklasse und dem tatsächlichen Alter am Tag des Wettkampfes. Das bedingt so ganz
nebenbei" das genaue Geburtsdatum. So führt beispielsweise in der klassenübergreifenden Fassung die 76-jährige Siebenkampf-Weltrekordlerin Marianne Maier mit tatsächlich in der W75 erzielten 16,53 Sekunden mit heruntergerechneten 11,49 und 11,32 die 100-m-Bestenliste der Seniorinnen an. – Mehr zum Prozedere im verlinkten Beitrag auf der ÖLV-Netzseite.
Aber hier noch der Text zum Bild. Buchstäblich vom kraftstrotzenden fortgeschrittenen Wiener Gaudiburschen auf den Arm genommen: Simone Bereiter-Winsauer (links) und Fiona Schmid.