DAMM: Ein Griff in die Nostalgiekiste mit elfjährigem Rückblick

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(München/Krefeld, 21. September 2019) Schmieden wir thematisch zum heutigen Endkampf um die Deutsche Altersklassen-Mannschaftsmeisterschaften (DAMM) mit einem Griff in die Nostalgiekiste das Eisen, solange es noch heiß ist. Denn der mittlerweile vom ach so innovativen DLV völlig sinnfrei in Team-Finale Senioren umbenannte, sich ungeachtet aller gescheiterten Verschlimmbesserungsversuche ungebrochener Beliebtheit erfreuende Wettbewerb wirft – wie schon mehrfach erwähnt – Gemeinsamkeiten mit dem Jahre 2008 auf. Damals wie heute war/ist der Schauplatz das heimelige Dantestadion in München, und er fand/findet während des weltberühmten Münchner Oktoberfestes statt.
Es wird von einem Szenekenner wie Sportjournalist Dietrich Mauersberg von der angesehenen Süddeutschen Zeitung überliefert, dass trotz diesem Zusammentreffen alles reibungslos geklappt habe. Auf dass es auch heuer so sein möge!

Sieh an: Ein DLV-Vizepräsident nahm 2008 die Siegerehrung vor

Seinerzeit erschien auf dem Internet-Portal des veranstaltenden Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) hernach ein riesiger Beitrag mit dem Arbeitstitel „Spannende DAMM-Endkämpfe in München“. Daraus zitieren wir nachfolgend den Vorspann:   
„Viele Hände hatte Prof. Dr. Böhnke, DLV-Vizepräsident Wettkampf-, Breiten- und Freizeitsport, anlässlich der 37.DAMM-Endkämpfe im Münchner Dante-Stadion zu schütteln. Denn nicht weniger als 464 Athletinnen und Athleten aus 39 Vereinen hatten sich am Ende zur Siegerehrung eingefunden.“
Das waren noch Zeiten. Obwohl er sich mindestens 20 „vergoldete“ VIP-Parkplätze zusichern lässt, straft der hohe Dach- und Fachverband sein wohl ungeliebtestes, sehr erwachsenes Kind nicht erst heutzutage mit Missachtung.