Aller Wiederanfang nach Saure-Gurken-Zeit ist offenbar schwer

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(Witten/Leichlingen/Krefeld, 02. September) Aller Wiederanfang nach der auf dem Wettkampf-Sektor bezogen elendig langen Ferien- und Saure-Gurken-Zeit in Nordrhein-Westfalen ist offenbar schwer. Beim gemeinhin speziell von Senioren/innen gut besuchten Werfermeeting der DJK Blau-Weiß Annen ging es bei der elften Auflage am Samstag im Wullenstadion in Witten eher übersichtlich-bescheiden zu. Das mag freilich auch an der Konkurrenz zum parallel ausgetragenen, mit Preisgeldern lockenden 15.Springer- und Werfertag des Leichlinger TV (LTV) gelegen haben, der von den Nordrhein-Athleten bevorzugt worden sein könnte. Wirkliche Rückschlüsse darauf lassen sich freilich noch nicht ziehen, da der LTV sehr zum Leidwesen der Statistik-Freunde (uns auch) bekanntermaßen nicht von der schnellen Eingreiftruppe ist und  bei Online-Stellung dieses Beitrages noch keine Ergebnisliste veröffentlicht hat. Irgendwann später unter diesem Pfad.

Christine Wenzel mit nationaler Spitzenweite

Fabrizieren wir also zwangsläufig ein Solo für Witten. Kugelstoßer Oliver Schembach (*1964) aus Essen ist nach erfolgreich verlaufener Meniskus-Operation und als gescheitert zu betrachtender Umstellung auf die Drehstoß-Technik zu den Wurzeln im Angleiten nach Parry O’Brien zurückgekehrt. Die im letzten Versuch erzielten 13,68m können sich durchaus sehen lassen und sind Bestätigung für die Entscheidung. Jung-Sechziger Joachim Seifert (*1959) von SuS Oberaden landet gegen freilich „unterbelichtete“ Konkurrenz mit Kugel (13,32m), Diskus (39,99m) und Speer (46,72m) einen Dreifach-Erfolg. Für die beste Leistung bei den Seniorinnen sorgte Lokalmatadorin Christine Wenzel (*1965) vom veranstaltenden Klub mit der nationalen Spitzenweite von 12,38m im Kugelstoßen der W50. – Alle Resultate im handelsüblichen kruden SELTEC-Mix.