Team-Finale: Pulheimer SC musste Teilnahme schweren Herzens absagen

(München/Pulheim/Krefeld, 27. August 2019) Wenn man schon kein Glück hat, kommt mitunter noch Pech hinzu. Als letztlich souveräner Sechster der M70 ergatterte sich der Pulheimer SC (der Ort liegt in der Nähe von Köln) mit 6.644 Punkten das heiß begehrte und umkämpfte Ticket für das Finale um die Team-DM Senioren am 21.September 2019 in der Weltstadt mit Herz München. Doch leider scheiterten alle Versuche, für die recht dünne Personaldecke von lediglich zehn Aufrechten ein paar Leute aus der Hinterhand zu (re-)aktivieren und sie mit ihnen als Sicherheitspuffer aufzupeppen. So sagte der „Playing Captain“ Heinrich Ott vorsorglich die Teilnahme rechtzeitig beim Schirmherrn Deutscher Leichtathletik-Verband (DLV) in Darmstadt ab, um noch einem Nachrücker die Chance zu geben.

Als erster Nachrücker kommt die LG Neiße in Frage

Dafür kommt als Nächstplatzierte die LG Neiße (6.058) in Frage und danach die LG Stadtwerke München (5.927). Für den örtlichen Gastgeber wäre es natürlich ein Leichtes, bei diesem Heimspiel eine Truppe an den Start zu bringen. Denn für sie entfiele die während des Oktoberfestes besonders schwierige und obendrein kostspielige Quartierfrage.
Für manchen Pulheimer möglicherweise ein Problem, ohne jegliche Stornierungskosten aus der Nummer schadlos heraus zu kommen. Kugelstoßer und Diskuswerfer Hans Josef „Kugeljupp“ Weitz aus Köln-Zündorf macht aus der Not kurzerhand eine Tugend. Den seit Meldeschluss der Qualifikation schon lange geplanten und gebuchten Trip wird er als verlängertes Wochenende von Freitag bis Dienstag mit seiner seit über 50 Jahren angetrauten Ehefrau Karola wahrnehmen. Das hat neben allen anderen Aktivitäten immerhin den Vorteil, einen völlig entspannten, frei gestaltbaren Wiesn-Besuch mit einem richtigen und keinem alkoholfreien Bier einbauen zu können. Wenngleich es da nicht sein bevorzugtes „Kölsch“ geben wird.