DAMM: Staffel der Stg. Ostwestfalen-Lippe verlor Stab und viele Punkte

(Bad Meinberg/Krefeld, 14. Mai  2019) Dank des bestens informierten Lampis-Lesers Hans-Peter Bierwirth aus Westfalen können wir zumindest ein Rätsel auflösen. Die Stg. Ostwestfalen-Lippe hat beim NRW-Team-Finale in Emmerich bei der abschließenden Sprintstaffel der M40 die Bahnrunde nach lendenlahmen 61,39 Sekunden (Vorjahr 48,43) passiert. Da hatten wir in unserem seinerzeitigen Beitrag mit an Sicherheit grenzender Gewissheit gemutmaßt, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein kann. Ging es auch nicht. Das ohnehin schon ersatzgeschwächte Quartett verlor beim letzten Wechsel den Stab, hob ihn zwar ohne die Bahn zu verlassen regelkonform wieder auf, ließ dabei jedoch wertvolle Zeit und ganz viele Punkte liegen.
Die letztlich erreichten 8.510 Zähler werden aller Voraussicht nach nicht für den Einzug in den diesmal besonders begehrten bundesweiten DAMM-Endkampf am 21.September 2019 in München (Stichwort: Oktoberfest) reichen. Dazu waren im Vorjahr fast 9.000 Punkte vonnöten. Die aus sieben Vereinen bestehende Startgemeinschaft will das Versäumte deshalb bei den Lippischen Mannschaftsmeisterschaften nachholen.

Ein Rätsel gelöst, das nächste aufgeworfen
 
Das wirft das nächste Rätsel auf: Wie wollen sie das ohne ihren Top-Sprinter Jamie Hodgson (Brite?) schaffen, dessentwegen sie 2018 als an sich von der Rangliste drittplatziertes Team (9.362 Punkte) vom DLV wegen des ab 2017 abgeschafften Ausländerstartrechts nicht für das Finale zugelassen worden sind (spielt auf Landesebene keine Rolle)? Oder ist er inzwischen eingebürgert worden? Denn auf den positiven Ausgang des zu diesem Punkt anhängigen EuGH-Urteils am 13.Juni 2019 in Luxembourg City sollte besser nicht schon im Vorgriff vertraut werden.