Ganz neue Züge bei Entdeckerin der Langsamkeit Sandy Pashkin

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(Eugene/Krefeld, 12. April 2019) Was ist bloß mit der von LAMPIS zertifizierten Entdeckerin der Langsamkeit los? Ja, genau, selbstverständlich gemeint ist die WMA-Statistikerin Sandy Pashkin (im Bild) aus Eugene/Oregon in den USA. Normalerweise benötigt sie Wochen und Monate, um den Weltrekorden der Masters durch entsprechende Veröffentlichung die verdiente, für jedermann (Frau auch) sichtbare Anerkennung zu zollen. Ohne es jetzt auf Vollständigkeit überprüft zu haben, sind jedenfalls bei der stichprobenhaften Sichtung die bei der letzten Hallen-WM mit Winterwurf im März 2019 in Torun (Polen) aufgestellten globalen Bestmarken bereits auf der Netzseite der World Masters Athletics (WMA) aktenkundig gemacht worden. Das ist für die Vertreterin aus „America first“ selber schon absolut rekordverdächtig, nahezu unfassbar. Eine gar wundersame Wandlung.

Mindestens ein Relikt aus der Vergangenheit gibt es noch

Aber mindestens ein Relikt aus der Vergangenheit haben wir dann doch noch beim Stöbern eher zufällig aufgespürt. Erst hat es geschlagene neun Monate gedauert, ehe der vielseitige Stabhochsprung-Überflieger Wolfgang Ritte (*1953) vom SC Bayer 05 Uerdingen mit seinen 8.123 Punkten im Zehnkampf der M60 von Juni 2014 in Stendal den längst verdienten Eintrag in die Weltrekordliste gefunden hat. Als Equivalent für diese Unbill lässt die Lady aus dem „Trump-Land“ der seither unbegrenzten Unmöglichkeiten Ritte da nun unverdrossen stehen, obwohl der nicht mehr im Besitz dieser Höchstmarke ist. Denn die hält bereits seit Juni 2018 der Südtiroler Hubert Indra (*1957) aus Lana bei Meran, der sie bei den Italienischen Mehrkampf-Meisterschaften in Arezzo auf 8.202 Punkte steigerte (siehe Link).
Aber offenbar sind nicht alle Veranstalter dermaßen hartnäckig wie die Stendaler, die mit nimmermüdem Einsatz gebetsmühlenartig darauf gedrängt haben, dass Pushkin doch irgendwann in die oder aus den Schluffen kam.