Diskus: Selbst Favorit Roland Heiler fabrizierte lediglich "Rohrkrepierer"

(Torun/Krefeld, 31. März 2019) Schicht im polnischen Schacht! Seit gestern sind die 8. Hallen-Weltmeisterschaften mit Winterwurf der Talente von gestern und vorgestern sowie einer Unmenge von an den verschiedenen Wettkämpfen teilnehmenden Sporttouristen aus aller Herren Länder von insgesamt 88 Nationen Geschichte. Auf der nicht despektierlich gemeinten Resterampe bei Stoß/Wurf stand lediglich noch das Diskuswerfen der M70 bis 95 und der W55 bis 90. Aus eingeschränkter deutscher Sicht bot sich eine insgesamt ausgesprochen bescheidene Bilanz dar. Selbst Roland Heiler (*20.12.1938) von der LAG Obere Murg als – auch von uns – erklärter Favorit im Diskuswurf der M80 wurde dieser Rolle nicht gerecht, ohne an einem überragenden Gegner (37,44m) gescheitert zu sein. Es gibt halt leider Tage, da bricht man(n) sich – bildhaft formuliert – beim in der Nase bohren den Finger. Einen solchen erlebte der 80-Jährige Badener. Mit für ihn unterirdischen 36,09m blieb er deutlich hinter seiner Vorjahresbestleistung von 41,74m zurück, fabrizierte für seine überragenden Möglichkeiten lediglich Rohrkrepierer" und musste sich mit Silber begnügen. Das selbe Dilemma ereilte ihn schon bei der Stadion-WM 2018 in Málaga noch in der M75. Klar, dass der „Eiserne Roland“ sich dieses Déjà-vu-Erlebnis liebend gerne erspart hätte.  
Resultate aller deutschen Medaillengewinner. – Senioren, Diskus M80 (12 Teilnehmer von 37,44 bis 11,13m): 2. Roland Heiler 36,09m; M90 (4 TN von 20,20m bis 14,85m): 2. Franz Gries 19,37m.
Seniorinnen, Diskus: W60 (23 TN von 34,39 bis 7,03m): 3. Elke Herzig 28,48m; W80 (6 TN von 18,97 bis 11,76m): 2. Inge Schäfer 14,84m; W85 (3 TN von 14,99 bis 12,59m): 2. Lieselotte Leiß 12,87m, 3. Ruth Baumann 12,59m. – Alle Ergebnisse.