Heutiger Aschermittwoch beendet Karneval und leitet die Fastenzeit ein

(Krefeld, 06. März 2019) Am Aschermittwoch ist alles vorbei… Gemach, gemach. Das behauptet lediglich ein Schlager von Jupp Schmitz (Komposition) und Hans Jonen (Text) aus dem Jahre 1953. Es war dereinst ein Karnevalshit, die in unserer schnelllebigen Zeit durch immer wieder neue Lieder und saisonale Gassenhauer ersetzt werden. Richtig ist allerdings, dass der auf den heutigen Tag fallende Aschermittwoch mit allerlei Brauchtum verbunden ist. Zu allererst beendet er das närrischen Treiben des Karnevals, der „Hoppeditz“ wird beerdigt, der am nächsten Elften im Elften (11. November) wieder zum Leben erweckt wird, und leitet die bis Gründonnerstag (18.April 2019) währende nominelle 40-tägige Fastenzeit ein. Traditionell geht es mit einem Fischessen einher. Und wer es nötig hat, der tue Buße und lasse sich nach christlichem Glauben ein Aschenkreuz auf die Stirn verpassen. Derartige Zeitgenossen sind im Straßenbild jedoch bis zur Nichtwahrnehmbarkeit stark abnehmend. Das hat sicherlich auch mit der nachvollziehbaren Kirchen-Verdrossenheit zu tun. Denn Brauchtum als solches kommt ja offensichtlich nicht aus der Mode, wie gerade erst mit Karneval und unzähligen Menschen bei Rosenmontagszügen bewiesen worden wäre. Bei den Mottowagen bekamen die (ohn-)mächtigen dieser Welt einmal mehr kräftig eingeschenkt