WDR drehte gestern einen Beitrag über Stabhochspringer Wolfgang Ritte

(Krefeld-Uerdingen, 27. Februar 2019) Es war einmal… vor nicht allzu langer Zeit, da wurden die Senioren-Leichtathleten speziell in Verrissen des Privatfernsehen symbolisch betrachtet wie das Rindvieh am Ring in der Nase durchs Dorf getrieben und als exotische Zirkusnummer vorgeführt. Das hat sich nicht zuletzt nach dem am 08.Juli 2010 uraufgeführten, viel beachteten und später auf verschiedenen internationalen Festivals mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm „Herbstgold“ von Regisseur Jan Tenhaven glücklicherweise grundlegend geändert. Hernach haben die bis dahin sehr zurückhaltenden  Sportredaktionen der Öffentlich-Rechtlichen Sender von ARD und ZDF ebenfalls erkannt, dass von den Talenten von gestern und vorgestern, bisweilen auch Spät- und Quereinsteigern, ernsthafter und vorzeigbarer Leistungssport auf beachtlichem, teilweise gar sehr hohem Niveau betrieben wird.
Soweit das nicht aus der Luft gegriffene Vorwort. Denn brandaktuell war gestern Nachmittag ein Team des WDR-Fernsehens in der Leichtathletikhalle im Sportpark am Löschenhofweg in Krefeld-Uerdingen und drehte einen Beitrag über den 66-jährigen Stabhochsprung-Überflieger Wolfgang Ritte (im Bild) vom SC Bayer 05 Uerdingen. Den
Flottenchef der Ritte-Air" müssen wir an dieser Stelle zumindest unseren Stammbesuchern nicht besonders vorstellen. Alle anderen helfen die zu Personalien (fast) Alleswisser von Wikipedia ein wenig – um im Bilde zu bleiben – auf die Sprünge. Nur noch dies: Trotz aller Erfolge hebt er lediglich über der Latte ab, ist ansonsten schön fest mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben.
Leider ist (uns) momentan noch nicht bekannt, wann und in welcher Sendereihe der Beitrag über den „Stabi“ ausgestrahlt wird. Doch wir bleiben dran am Thema.