Eigenständige Staffeltitelkämpfe für diese Saison zunächst vom Tisch

(Darmstadt/Krefeld, 21. Februar 2019) Alles wie gehabt. Vorerst. Oder frei nach dem englischen Dramatiker William Shakespeare: Viel Lärm um nichts! Die in einem Schnellschuss bereits für 2019 vorgesehenen eigenständigen Deutschen Staffelmeisterschaften für alle Klassen (wir berichteten mehrfach) sind erst einmal vom grünen Tisch. Dieses neue Konzept hat der Verbandsrat des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) am vergangenen Wochenende zunächst mit womöglich ungewissem Ausgang auf 2020 verschoben und für diese Saison eine Übergangslösung beschlossen. Mithin können die angeblich fünf Bewerber für diese eigenen Titelkämpfe ihre Siebensachen wieder einpacken, und es kann nunmehr ein endgültiger Rahmenterminplan für 2019 veröffentlicht werden.

Späte Einsicht mit dem Salto rückwärts ein veritables Armutszeugnis

Danach verbleiben die Sprint- und Viertelmeiler-Staffeln bis Männer/Frauen aufwärts bei den jeweiligen Einzelmeisterschaften. Die Langstaffeln finden im Rahmen der U23-DM in Wetzlar statt. Für die Senioren/innen bedeutet dies, dass die 4x100-m-Staffeln bei den Deutschen Freiluft-Meisterschaften vom 12. bis 14. Juli 2019 in Leinefelde-Worbis durchgeführt werden, die Langstaffel-Meisterschaften für die „ewigen Talente“ sind jetzt wieder zusammen mit der DM im Wurf-Fünfkampf am 10./11.August 2019 in Zella-Mehlis (ebenfalls in Thüringen).
Nebenbei bemerkt ist diese späte Einsicht mit dem Salto rückwärts ein veritables Armutszeugnis für den DLV-Leiter Wettkampforganisation, Chef-, Vor- und Querdenker Frank O.Hamm (im Bild) aus Aachen sowie mehrheitlich den Verbandsrat. Denn die haben das Kuckucksei in einem Gemeinschaftswerk ausgebrütet und im November 2018 verabschiedet, ohne über die zusätzlichen Kosten der letztlich vehement protestierenden Vereine nachzudenken.