EMA-"Reise- und Sonnenkönig" Kurt Kaschke tourt derzeit in Tunesien

Kommentar

Nebenbei bemerkt

(Tunis/Krefeld, 08. Februar 2019)
Wenn ich mir so manche Dinge und vor allem (un-)verantwortlich handelnde Amtsinhaber in der Leichtathletik anschaue, könnte ich das tun, was vor der Apotheke stehenden Pferden nachgesagt wird. Ja, genau, ihr wisst schon. Ein Paradebeispiel für auf den Magen schlagendes Unwohlsein ist EMA-Präsident Kurt Kaschke, der pensionierte einstige „Baumschullehrer“ aus Freudenstadt im schwarzen Walde. Der 63-jährige Reise- und Sonnenkönig tourt oder boshafter: schmarotzt auf Kosten der Firma (KdF-Maßnahme mal anders) derzeit bei den Afrikanischen Senioren-Meisterschaften in Tunis (Tunesien), lässt sich dort bei der Eröffnungsfeier im Bereich der Honoratioren ablichten. Getreu dem Motto „Sehen und gesehen“ werden, die Wichtigkeit der eigenen Person unterstreichen wollend. SeinenVize" Jean Thomas (Nancy/F) hat er gleich mit im Schlepp. Was lacostet die Welt, gönnt sich ja sonst nichts. Andere Leute Geld lässt sich freilich viel leichter ausgeben.
Dass Margit Jungmann (Rehlingen) als Präsidentin der World Masters Athletics (WMA) bei kontinentalen Titelkämpfen vor Ort ist, sich und der Veranstaltung die Ehre gibt, ist nachvollzieh- und geradezu unabdingbar. Aber was, bitte, hat K.K. da zu suchen und finden? Streng genommen nix! Jedenfalls nicht in (s)einer Funktion, die eine Dienstreise rechtfertigen würde. Um eine Art Beschäftigungsnachweis zu erbringen, sondert er auf der EMA-Netzseite eine armselige und vor allem völlig überflüssige Pseudo-Berichterstattung ab. Er sollte sich besser um seine originären Aufgaben kümmern. Da hätte er mit der Riesenbaustelle EM 2019 in Venedig mehr als genug zu bearbeiten.
Dem Thema wird sich in den nächsten Tagen noch unser Italien-Korrespondent Carlo Berlini in einem investigativen Beitrag annehmen. Versprochen!