DAMM-Finale 2018 wird eine besondere Aufmerksamkeit zuteil

(Frankfurt/Baunatal/Krefeld, 19. September 2018) Schau an, schau an! Der guten alten Deutschen Altersklassen-Mannschaftsmeisterschaft (DAMM), neumodisch überflüssigerweise Team-DM Senioren genannt, wird bisweilen doch die verdiente Aufmerksamkeit zuteil. Jedenfalls vom Hessischen Leichtathletik-Verband (HLV) als überörtlichem Gastgeber des Endkampfes am kommenden Samstag in Baunatal. Der HLV berief zu diesem Ereignis gestern eigens zu einer Pressekonferenz an seinen Sitz in Frankfurt auf der berühmten Otto-Fleck-Schneise (dort residiert auch der all- und ohnmächtige DFB). Um dem ein wenig Lokalkolorit einzuhauchen, wurde dazu mit Kugelstoßer und Diskuswerfer Robert Ingenbleek (*1963) ein Protagonist vom M50-Team der LG Eder gebeten. Eine vortreffliche Wahl. Denn der Zwei-Meter-Hüne ist als Sozius einer großen Rechtsanwaltskanzlei weder auf den Kopf, noch auf den Mund gefallen.

LAMPIS wieder Leit- und Leidmedium für den DLV

Und noch etwas lässt das breit aufliegende Senioren-Herz kurzeitig höher schlagen. Die Plakatierung für den DAMM-Endkampf erfolgt erstmals nicht nach dem bisherigen, von uns mit konstanter Bosheit immer wieder beanstandeten Muster bei allen Senioren-Meisterschaften mit „Jugend forscht“ irgendwelcher blutjungen Mädels und Jungs aus dem U16-Segment. Der 59-jährige Weltklasse-Dreispringer Wolfgang Knabe vom OSC Damme dient(e) als Modell. Fürwahr ein fotogener Knabe. Das links oben in der Ecke mit #TrueAthletes mal wieder amerikanisiert wird, darüber sehen wir ausnahmsweise strahlend lächelnd hinweg. Vielmehr freuen wir uns darüber, dass unser steter Tropfen in dieser Sache den Granitstein namens DLV höhlte.
Soviel Eigenlob muss nach dem Motto „Tue Gutes und rede/schreibe darüber“ schon sein.