DFB mit großer Mehrheit zum Sprachpanscher des Jahres 2018 gewählt

(Frankfurt am Main/Dortmund/Krefeld, 30. August 2018) Wer den Schaden hat, braucht für den Spott bekanntlich nicht mehr zu sorgen. Davon, noch garniert mit Häme, hagelte es in den letzten Wochen reichlich für den weltgrößten Sportverband, den Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit Sitz in Frankfurt am Main. Neben dem kläglichen, hochnotpeinlichen Abschneiden der Millionaros in kurzen Hosen bei der WM in Russland und solch manch hausgemachtem Ungemach wurde der DFB zu allem Überdruss jüngst von den Mitgliedern vom Verein Deutsche Sprache (VDS) in Dortmund zum „Sprachpanscher des Jahres 2018“ gewählt. Und das unter den zuvor nominierten fünf Kandidaten recht deutlich mit 39,5 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die sprachlichen Verfehlungen hatten wir bereits in unserem Beitrag vom 13.Juli 2018 geschildert, seien mit den anglizistischen Slogans NEVER THE REST und UNITED BY FOOTBALL wiederholt. Erwähnt hatte ich auch, selber sportlich zu wählen. Das war nicht schwer zu verstehen, wie das gemeint war.
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