Heute inoffiziöser Meldeschluss für Deutsche Senioren-Meisterschaften

(Darmstadt/Mönchengladbach/Krefeld, 17. Juni 2018) Geben wir in unserer unnachahmlich fürsorglichen Art rein vorsorglich den fröhlichen Wecker: Ungeachtet der Fristverlängerung des BGB bei einem arbeitsfreien (Sonn-)Tag ist heute beim eigenen Landesverband für Normen-Erfüller der offizielle (inoffiziöse) Meldeschluss für die Deutschen Senioren-Meisterschaften vom 29.Juni bis 01.Juli 2018 in Mönchengladbach. Und da die meisten über den Zeitplan hinaus doch nicht ganz so gewissenhaft in die Ausschreibung schauen gleich noch zwei Hinweise hinterher, die unter Punkt zehn derselben gleich untereinander stehen: Hundehalter müssen ihre „Fellkinder“ daheim in gute Obhut geben, denn das Mitführen von Hunden ist im Rheydter Grenzlandstadion nicht gestattet (warum nicht gleich noch Kinder bis sechs Jahre, die mit ihrem Geplärre bei Wettkämpfen weitaus störender sein können); und zur Mitfinanzierung des latent klammen DLV werden nach dem Muster der Hallen-DM 2018 in Erfurt Eintrittspreise erhoben. Danach werden Partner, Familienmitglieder und Freunde von Aktiven mit 6€ für die Tages-, 10€ für die Zwei- und 15€ für die Dreitageskarte zur Kasse gebeten.

DLV: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt‘s sich völlig ungeniert

Die Senioren/innen also einmal mehr als Melkkuh der Nation. Denn „normale“ Zuschauer verlaufen sich mangels jeglicher Werbung in der Stadt ohnehin nicht zu derartigen Titelkämpfen. Obendrein darf füglich bezweifelt werden, dass sich eine solche Maßnahme rechnet. Schließlich muss dafür zusätzliches Personal für Verkauf und Kontrolle bereitgehalten werden. Eines aber ist sicher: Es schafft bei den Betroffenen ungeheuren Verdruss, die mit Startgeldern, Übernachtungs-, Verpflegungs- und Fahrkosten schon tief genug in die eigene Tasche greifen müssen. Bekanntlich erfahren sie in den seltensten Fällen irgendeine fremdgesteuerte Unterstützung.
Doch die Dachorganisation in Darmstadt pflegt getreu der Maxime „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt’s sich völlig ungeniert“ zu handeln.
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