Ex-Mittelstreckler Bodo Tümmler mischte beim Werfertag mit

(Potsdam/Krefeld, 04. Mai 2018) Salto rückwärts zu unserem Beitrag vom 30.April 2018 „Ein Hauch von Buschtrommel weht mit EDV zu Fuß durchs Internet“. Die nostalgische Daten-Übermittlung aus dem vorigen Jahrtausend einer handgeschriebenen Ergebnisliste im Netz hat ziemlichen Staub aufgewirbelt. Etliche unserer Stammbesucher, wie viele genau vermögen wir logischerweise nicht zu quantifizieren, waren der von uns gelegten Spur gefolgt.Einige von ihnen machten unabhängig voneinander eine Entdeckung in Form einer interessanten Personalie, die sie uns nicht vorenthalten haben. Unter den Teilnehmern des Werfertages von Lok Potsdam befand sich ein Bodo Tümmler (*1943) vom TuS Zehlendorf 88. Etwa der Bodo Tümmler (* 08.12.1943 in Thorn, damals Westpreussen), der später zum SCC Berlin wechselte? Unterstellen wir einfach mal. Denn dermaßen große zufällige Übereinstimmung ist schwerlich vorstellbar. Der ehemalige Mittelstreckler stieß im Sommer 1965 als noch 21-Jähriger in der Zeit von 3:39,5 Minuten über 1.500 Meter in die Weltklasse vor. Dabei siegte er  knapp vor dem spindeldürren Harald Norpoth aus Teltge bei Münster, der drei Zehntelsekunden nach ihm einlief. Insofern auch ein historisches Rennen, da es zugleich die ersten Läufer der Bundesrepublik waren, die unter 3:40 Minuten geblieben sind.
Nun stieß der „Delfin“ also in der M75 die Kugel 8,59m und warf den Diskus auf 21,69. Auch das lässt, mit Verlaub, nicht auf einen gestandenen Athleten der Spezies von Stoß und Wurf schließen. Aber sicherlich wird jede Menge Spaß an der Freud‘ dabei gewesen sein.
Ein pauschales Danke schön auch noch mal von dieser Stelle unseren aufmerksamen Lesern!