Helmut Maryniak warf zur Bahneröffnung formidable 56,83m Diskus

(Vilsbiburg/Krefeld, 03. Mai 2018) Dieser „Tag der Arbeit“ wurde für Diskuswurf-Spezialist Helmut Maryniak (*14.06.1968) vom 1.FC Passau formidabel belohnt. Der 50-Jährige in Lauerstellung, nach hausgemachter DLV-Regelung bereits M50 (durchgängig ein leidiges Thema), steigerte seine beim Neujahrswerfen in Röttenbach erzielte Bestleistung mit der 1,5-Kilo-Scheibe (54,25m) bei der Bahneröffnung am 01.Mai in Vilsbiburg um satte 2,58 Meter auf 56,83m. Ein absolutes Weltklasse-Resultat, wäre er nicht international und real gesehen noch ein „falscher Fuffziger“. Aber aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben. Er selber ist guten Mutes, noch ein Brikett nachlegen und den bayerischen Rekord (58,11m) von Norbert Demmel (*1963) vom TSV Unterhaching verbessern zu können. Dieser Optimismus ist trotz der Spanne von fast 1,30m im Maximalbereich nicht unbegründet. Denn der Niederbayer hat seinen sechswöchigen Trainingsausfall nach den bei der Hallen-und Winterwurf-DM 2018 in Erfurt beim Kugelstoßen erlittenen Muskelbündelriss noch nicht völlig aufgeholt.

Kein verheißungsvoller Auftakt

Der feiertägliche Wettkampf begann für Maryniak mit zwei ungültigen Versuchen alles andere als verheißungsvoll. Aber in der Ruhe liegt die Kraft. Die Feinjustierung hatte er im dritten Durchgang mit 54,92m gefunden, legte jene 56,83m nach und erzielte im finalen sechsten Versuch ebenfalls prächtige 55,98m. Alle Achtung!
Eine organisatorische Fehlleistung bei der Ergebnis-Übermittlung, die alle Statistiker vom Kreis aufwärts ins Bockshorn jagt, gab es auch noch zu beklagen: Georg Kinadeter (*1946) vom TV Hauzenberg soll als Sieger im Diskuswurf der Männer mit dem „Zweier“ 39,77m geworfen haben. Gehen wir schlankweg davon aus, dass er diese Weite mit dem in der M70 altersgerechten 1-Kilo-Diskus erzielt hat.