Nicht viel los in Sachen Leichtathletik am "Tag der Arbeit"

(Krefeld, 01. Mai 2018) Diese kleiner Kalauer sei gestattet: Wenn der April vorbei, haben wir Mai. Beginnt ja für den Großteil unserer Mitmenschen hier zu Lande optimal mit – ein Anachronismus – dem arbeitsfreien „Tag der Arbeit“. Ehedem ein Synonym für Leichtathletik-Sportfeste in Hülle und Fülle zum Aussuchen in einem Umkreis von 80 Kilometern. Klassischerweise vielerorts dem Auftakt mit Landesfinals und Qualifikationsdurchgängen zur Deutschen Altersklassen-Mannschaftsmeisterschaften (DAMM). Nun gut, NRW startet damit am kommenden Samstag im Nattenbergstadion in Lüdenscheid (Westfalen) mit 21 gemeldeten Teams (wir berichteten). Aber für den Solisten hat der heutige Feiertag in Sachen Lauf, Sprung, Wurf nicht allzu viel im Angebot. Jedenfalls häufig nicht vor der „eigenen Haustüre“. Diaspora, wohin das Auge sieht. Eine zu beklagende Zeiterscheinung, dass ganz allgemein betrachtet Jahr für Jahr immer mehr Veranstaltungen wegbrechen. Nicht nur, aber insbesondere für Senioren/innen. Das hatte andererseits für Heute den Vorteil, dass in der Walpurgisnacht hemmungslos in den Mai getanzt werden konnte und etwaiger Restalkohol keine Rolle spielt.