WMA-Statistikerin Sandy Pashkin zog abermals eine perfide Nummer ab

(Eugene/Krefeld, 28. März 2018) Wenn eine den Spruch „America first“ ihres selbstherrlichen und selbstgefälligen Präsidenten Donald Trump verinnerlicht hat, dann ist es WMA-Statistikerin Sandy „Puschkin“ Pashkin (im Bild) aus Eugene/Oregon in den USA. Unmittelbar nach den US-Hallenmeisterschaften der Ü35-Generation hat sie mit Datum vom 21.März 2018 die Weltrekordliste aktualisiert. Da spielte sie mal wieder ganz bewusst unter eingangs genanntem Motto Blinde Kuh. Denn zu diesem Zeitpunkt liefen noch bis 24.März die 12.Hallen-Europameisterschaften mit Winterwurf im spanischen Madrid. Es wäre naheliegend und sinnvoll gewesen, die mal erst abzuwarten. Dann hätte sie nämlich die dort erzielten 14 Weltrekorde gleich mit aufnehmen können. Und so blind kann sie nicht sein, dass sie von dieser kontinentalen Meisterschaft eines bei den Senioren so bedeutenden Regional-Verbandes innerhalb der World Masters Athletics (WMA) nichts gewusst haben will. Zumal ihr Landsmann Ken Stone auf masterstrack.com aktuell vom neuen Stabhochsprung-Weltrekord  der M65 (3,96m) von Wolfgang Ritte berichtet hat und den bei diesem Anlass wegen seiner vielen globalen Bestmarken quer durch die verschiedenen Altersklassen (jetzt 44 insgesamt) schmückend als „Masters Bubka“ bezeichnete.

Hinter dieser Machart steckt Kalkül und System

Der sauberen, siebenmal chemisch gereinigten Dame darf unverhohlen unterstellt werden, dass sie dies nach bewährtem perfiden  Muster der Vergangenheit (so warteten Wolfgang Ritte und Rolf Geese fast neun Monate, bis ihre Zehnkampf-Weltrekorde der M60 bzw. 70 Eingang in die Listen fanden) aus purer Absicht mit Kalkül und System gemacht hat. So können sich einiger ihrer amerikanischen Landsleute bis zur nächsten Aktualisierung nach der Freiluftsaison 2018 länger im Glanze sonnen, der ihnen nicht mehr gebührt.
Es bleibt zu hoffen und wünschen, dass Pashkin bei den nächsten Wahlen anlässlich der Generalversammlung während der Stadion-WM 2018 in Malaga (Spanien) endlich mit Schimpf und Schande aus dem Amt gejagt wird. Diese Skandalnudel ist schlichtweg eine arge Zumutung. Davon gibt es geschlechtsübergreifend ohnehin schon viel zu viele in der (Senioren-)Leichtathletik.