Beim DLV hat der pathologische Schwachsinn längst Methode

(Erfurt/Krefeld 05. März 2018)  Ganz ehrlich muss ich mächtig an mich halten um die Etikette halbwegs zu bewahren und nicht in journalistisch unbotmäßigen übelsten beleidigenden, womöglich justiziablen Jargon zu verfallen. Aber so viel muss schon noch erlaubt sein: Dieser pathologische Schwachsinn hat längst Methode. Der schlussendlich gastgebende Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) bewirbt auf dem von Dieter Krumm abgelichteten Plakat zum wiederholten Male mit „Jugend forscht“ die nationalen Meisterschaften der Senioren/innen. Wer soll, ohne den Arbeitstitel zu lesen, bei dem Blickfang eines Mädchens der U18 allen Ernstes assoziieren, dass es sich um Titelkämpfe der ab 35- bis über 90-jährigen Sportler aus unserer Republik handelt? Eine rein rhetorische Frage. Dennoch die Antwort: Niemand!
Doch das Perfide hinter der Fassade ist die respektlose, an Geringschätzigkeit nicht mehr zu überbietende – sehr nett formuliert – Veräppelung des DLV seiner mit fast 50 Prozent stärksten Fraktion unter den insgesamt 815.000 Mitgliedern. Falls es von den Verantwortlichen noch niemand bemerkt haben sollte (sie verirren sich nicht zur Ü35-Generation), so kann ich nach jüngstem eigenen Augenschein bei einer unverändert ausgesprochenen Schwäche für das vermeintlich schwache Geschlecht  versichern, dass es unter den etwas reiferen Semestern äußerst attraktive
Mädels" gibt. Nicht verzagen und im Zweifel den Autor fragen.
Also Schimpf und Schande über den Komödienstadl (sie nennen es Geschäftsstelle) auf der Alzheimer, Verzeihung: Alsfelder Straße in Darmstadt. Die müssen sich nun wirklich nicht mehr wundern, dass sie allenthalben und allerorten in einer breiteren Öffentlichkeit und erst recht bei ihren Schutzbefohlenen einen ganz miesen Ruf haben. Aber auch der verpflichtet, den gilt es zu hegen und pflegen, was ihnen bestens gelingt. Wenigstens darin sind sie stark.