Senioren-DM und "Wahlen" wie schon 2012 im Steigerwaldstadion

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(Erfurt/Krefeld, 11. Juli 2014) Wie schon 2012 ist die thüringensche Landeshauptstadt Erfurt im Doppelpack Schauplatz der Deutschen Senioren-Meisterschaften der ab 35-ährigen unter dem Hallendach und freiem Himmel. Für diese dreitägigen Titelkämpfe von heute bis Sonntag im Steigerwaldstadion haben 1.387 Athleten/innen aus 680 Vereinen zu 2.467 Starts ihre Meldungen abgegeben. Weniger als 2013 in Mönchengladbach (1.459) und 2012 an gleicher Stelle (1.517). Das mag mit den Schulferien im einwohnerreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen (17,84 Millionen) zusammenhängen. Gefühlt neun Millionen NRW-Bürger sind beim ersten Schub vergangenes Wochenende buchstäblich in den Urlaub geflogen. Darunter sicherlich viele LA-Senioren/innen mit schulpflichtigen Kindern. Nur ein Aspekt, mal über rückläufige Teilnehmerzahlen und eine vernünftige Terminplanung nachzudenken.
Noch eine Dublette zu 2012. Ob nun Zufall oder nicht, finden auf dem Boden der zwischenzeitlichen DDR die „Wahlen“ zu den Seniorensprechern statt, wobei die Vertreter der 680 stimmberechtigten Klubs beim männlichen Part nicht wirklich die Wahl haben. Denn der bisherige Amtsinhaber Alfred Hermes (*1946) vom Pulheimer SC ist der einzige Kandidat. Wofür er freilich nix kann. Dass wir, namentlich der Verfasser, das indes nicht nur deshalb für eine Farce halten, haben wir ohne Umschweife in unserer Kolumne vom 29. Juni 2014 zum Ausdruck gebracht. Wer sich jedoch für Schattenboxen und Nonsensveranstaltungen zu begeistern vermag, der sei auf einen Beitrag in der Senioren-Spielecke des DLV verwiesen.
Später werden wir im Fenster „Flurfunk“ noch in zwei weiteren eigenständigen Beiträgen ausführlich auf die DM eingehen. Diese sind nunmehr seit 17 Uhr eingestellt.