Hoch lebe das Ehrenamt: Es gibt jedoch leider solche und solche Vertreter

(Krefeld, 02. Januar 2018)  Hoch lebe das Ehrenamt! Nicht nur, aber eben auch im Sport. Ohne das wäre alles nix, brauchten wir unsere Siebensachen für Wettkämpfe erst gar nicht auszupacken. Schon ein kleines Sportfest oder nur ein relativ überschaubarer Werfertag bedarf vieler Kampfrichter und Helfer, die völlig unprätentiös zum Wohl der Aktiven ihre Arbeit verrichten. Und das häufig über Stunden hinweg für eine kleine Aufwandsentschädigung und ein bisschen Fahrtkostenersatz. Das sind sie, die wahren Vertreter dieser Zunft, die sich aus Spaß an der Freud‘ und im Interesse der Sache, die in unserem Falle Leichtathletik heißt, zur Verfügung stellen. Sie verdienen Respekt und Anerkennung. Aber je höher es die Funktionärsetage aufwärts geht,  steht  allzu oft die die Befriedigung der persönlichen Eitelkeit im Vordergrund, ist der Posten lediglich Mittel just zu diesem (Selbst-)Zweck. Die eigentlichen Aufgaben werden mehr schlecht als recht bis zum Teil überhaupt nicht wahrgenommen.

Verquickung mit handfesten kommerziellen Interessen

Ganz übel wird es, wenn das gewählte oder bestellte Amt vordergründig als Krücke zu handfesten eigenen kommerziellen Interessen missbraucht wird. Gibt’s doch gar nicht, wird jetzt manch einer denken. Von wegen! Bei den Senioren sogar durch den Dach- und Fachverband gebilligt,eher noch gefördert. Der so genannte Fachkommissionsleiter Öffentlichkartsarbeit Karl-Heinz „Flunker“ Flucke verhökert seine selbst eingemachten fotografischen Kunstwerke von nationalen und internationalen Meisterschaften, die er als KdF-Maßnahme (= Kosten der Firma/DLV) besucht hat, für 5 Euro das Stück als gemailtes digitales Bild. Das kostet ihn nicht einmal Fotopapier und Druckfarbe. Genial einfach, einfach genial!
Der zweite Sündenfall ist die Jahresbestenliste, die von dem vermeintlich ehrenamtlichen Senioren-Statistiker Jörg Reckemeier  Monate später in Buchform für 18 Euro pro Exemplar vertickt wird. Das zusätzlich Perfide daran, dass er sich nach Gutsherrenart von den Landesstatistikern hat beliefern lassen und daraus das Gesamtgebilde strickt. Ganz zu schweigen von dem 
freilich nicht von ihm zu verantwortenden – diskriminierenden Affront, dass die Ü30-Generation entgegen allen anderen Wettkampfklassen im Verband nicht an den Segnungen einer viel früher zur Verfügung stehenden Online-Bestenliste teilnimmt. Durch absolut nichts gerechtfertigt.

Ein Quintett verdiente sich redlich das Schimpfwort Funktionär
 
Für uns Grund genug, ein Quintett von Funktionären zu nominieren und zur (Ab-)Wahl zu stellen, das es sich redlich verdient hat, als Negativbeispiel öffentlich an den Pranger gestellt zu werden. Die nachfolgende Reihenfolge ist keine Rangfolge, sondern nach rein alphabetischen Gesichtspunkten aufgestellt: Karl-Heinz Flucke, Alfred Hermes (Seniorensprecher), Margit Jungmann (BAS-Vorsitzende), Kurt Kaschke (EMA-Präsident), Jörg Reckemeier.
Darüber entscheidet im Umfrageverfahren eine von LAMPIS zusammengestellte Expertenrunde nach dem Modus fünf Minuspunkte für den Erstgenannten und weiter absteigend bis zu einem Minuszähler für den am wenigsten Unbeliebtesten.