Eine wahre Flut von "Best Masters of the Year" bereits ab diesem Jahr

(Daisy Hill/Krefeld, 22. Dezember 2017) Wer bloß, bitte schön, hatte – salopp formuliert – diese Schnapsidee? Hick! Will sich womöglich der in 2018 scheidende WMA-Präsident Stan Perkins (im Bild) aus Daisy Hill in Australien noch ein höchst fragwürdiges Denkmal aus dem Raritätenkabinett setzen? Wie auch immer: Es wird bereits ab 2017 eine wahre Flut von „Best Masters oft he Year“ geben. Denn erstmals wird nicht die weltweit beste Seniorin und der global herausragende Senior der Ü35-Generation des abgelaufenen Jahres gekürt werden, sondern getreu dem Motto „Sieben auf einen Streich“ jeweils in sieben Kategorien weiblich wie männlich. Als da wären: Flach-/Hürdensprint bis 400m, Mittelstrecke, Langstrecke, Stoß/Wurf, Sprung, Mehrkämpfe, Straßenläufe (siehe Link). Werden wir noch ein bisschen drastischer: Noch bekloppter geht's nimmer mehr. Eine Aufblähung hat noch nie und nirgendwo zur Qualitätssteigerung beigetragen. Ganz „nebenbei“ wird es auch das Budget der World Masters Athletics (WMA) gehörig belasten. Denn die 14 Auserwählten aus aller Herren Länder werden anlässlich der Senioren-Weltmeisterschaften vom 04. bis 16.September 2018 im spanischen Malaga geehrt. Was lacostet die Welt? Sie wird gekauft!
Mithin wären wir gleich beim Stichwort. Noch in diesem Zusammenhang unsererseits ein absurder Vorschlag mit ernsthaftem Hintergrund: Den reiselustigsten Funktionär und Spesenritter aus der Senioren-Leichtathletik mit der „Goldenen Ananas“ auszuzeichnen. Heiße, gleichzeitig einzige Kandidaten wären dafür Perkins „himself“, WMA-Vizepräsidentin Margit Jungmann, die den „Präses“ gerne beerben würde, und EMA-Präsident Kurt Kaschke, der Feudalherr aus Freudenstadt im schwarzen Walde.