Sportlerwahl: Laura Dahlmeier, Johannes Rydzek und Beach-Volleyball

(Baden-Baden/Krefeld, 18. Dezember 2017) Wenn nicht sie, wer sonst? Für die vielseitigen unter den meist fußballaffinen Sportjournalisten war das keine wirkliche Frage. Biathletin Laura Dahlmeier setzte sich mit überwältigendem Vorsprung der 1.300 abstimmenden berufsständisch organisierten Medien-Vertreter von Print, Funk und Fernsehen bei der Wahl zu Sportlerin des Jahres 2017 mit 3.135 Punkten vor Turn-Weltmeisterin Pauline Schäfer (1.786) und Dressurreiterin Isabell Werth (911) durch. Ebenfalls keine Überraschung auf Rang 1 war ihr männliches Pendant Johannes Rydzek (1.782), das Zugpferd der in der Saison 2016/17 alles in Grund und Boden springenden und laufenden Nordisch Kombinierer von Bundestrainer Hermann Weinbuch. Sie bekamen ob ihrer frappierenden, geradezu für die Konkurrenz erdrückenden Überlegenheit den schmückenden Beinamen deutsche Nordisch Dominierer verliehen. Der 26-jährige Oberstdorfer gewann vor Triathlet Patrick Lange (1.323) und Speerwerfer Johannes Vetter (1.093). Mit dem Beachvolleyball-Duo Laura Ludwig und Kia Walkenhorst wiederholte das kleinstmögliche Team den Vorjahreserfolg bei den Mannschaften (2.140). Diesmal auf den Ehrenplätzen der Deutschland-Achter (1.668) und die Nordisch Kombinierer (1.472). Verständlich, dass sie alle miteinander um die Wette strahlten.

Eine schöne zusätzliche Bescherung für die Auserwählten

Für die Auserwählten auf den Medaillenrängen eine schöne zusätzliche Bescherung eine Woche vor Weihnachten. Der Rahmen war gestern Abend im noblen Festsaal des Kurhauses von Baden-Baden vor 700 geladenen Gästen aus Sport, darunter Sprinter Manfred Germar, der Sieger von 1957, Politik und Wirtschaft dem Ereignis angemessen. Das ZDF übertrug diese Gala mit dem gemischten Moderatoren-Doppel Katrin Müller-Hohenstein und Rudi Cerne über 90 Minuten live. Sie wirkten sehr einstudiert, bemüht und gekünstelt. Da fehlte bei den Gesprächen mit den Geehrten allzu oft der spontane verbale Schlagabtausch. Höher dürften es bei abgeschalteten Kameras und Mikrofonen anschließend  bei der schon legendären feucht-fröhlichen Nacht hergegangen sein.
Die weiteren Platzierten unter den ersten Fünf: Sportlerinnen: 4. Kristina Vogel (Radsport), 5. Gesa Felicitas Krause (Leichtathletik); Sportler: 4. Alexander Zwerew (Tennis), 5. Marcel Kittel (Radsport; Mannschaften: 4.Volleyball-Nationalmannschaft der Männer, 5. Fußball-Nationalmannschaft der Männer.
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