Eine breite Zustimmung für Nachnominierung von Klemens Grißmer

(Krefeld, 16. Dezember 2017)  Auf breite Zustimmung stieß unsere E-Mail an „Verbandsoberschwester“ Margit Jungmann aus Rehlingen im Saarland, die wir gestern als Offenen Brief veröffentlicht haben. Wobei der Anteil der „stumm“ beipflichtenden Leser in aller Regel und nach den Erfahrungen aus einem halben Jahrhundert Sportjournalismus nach dem Eisberg-Prinzip um ein Vielfaches höher zu sein pflegt. Denn längst nicht jede/r schreibt gleiche eine Mail oder ruft an. Eher, wenn sich jemand beschwert fühlt. Der einhellige Tenor der Bekümmerten, dass es eine „Affenschande“ sei, den alles überragenden Klemens Grißmer von der TSG Oberursel bei der Wahl zu den Senioren-Leichtathleten 2017 nicht nominiert zu haben. Stellvertretend dazu spiegelt die nachfolgende Stimme die allgemeine Stimmung treffend wider: „Wenn Klemens noch nachnominiert wird, werde ich ihn in jedem Falle wählen. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Leistungen in diesem Jahr hat er es absolut verdient.“

Womöglich war die „Saarperle“ reif für die Insel

Keine Reaktion, nicht einmal ein simple Empfangsbestätigung, erhielten wir indes von der „ewigen Jungmännin“ (immer noch besser als „ewige Jungfrau“). Grundsätzlich auch nicht erforderlich, wenn sie ihrer verdammten Pflicht und Schuldigkeit nachkommt und das Versäumnis ausbügelt. Einmal davon abgesehen, dass es beim DLV und seinen handelnden Personen stets etwas länger dauert, so überhaupt etwas geschieht, stellen wir vorsorgl
ich in Rechnung, dass die „Saarperle“ momentan abwesend ist. Kann ja sein, dass sie nach einer strapaziösen Hallen- und Freiluftsaison als Multi-Kulti-Funktionärin reif für die Insel ist und derzeit zusammen mit ihrem Lutwin auf Sylt oder irgendwo in der Karibik Körper und Seele baumeln lässt. Für diesen Eventualfall: „Gute Erholung!“.
So keine Abhilfe geschaffen werden sollte, erhält Klemens Grißmer dennoch meine Stimme. Trotz aller Sympathie gerade für Werfer wie Hermann Albrecht, Norbert Demmel, Ralf Jossa und Lothar Huchthausen sehe ich keinen, der es mehr verdient hat. Übrigens bei gleicher Gesinnung zur Nachahmung empfohlen. Und dann mache ich ungefragt und unverblümt noch ein bisschen Werbung für das vermeintlich schwache, jedoch schönere Geschlecht. Bei den Seniorinnen kann es für mich nur eine geben: Sprinterin Ingrid Meier (*1947) vom  LAC Quelle Fürth, ihres Zeichens Weltrekordhalterin über 100 und 200 Meter in der W70.