Ohne Ende Pleiten, Pech und Pannen bei der Dachorganisation DLV

(Darmstadt/Erfurt/Krefeld, 12. Dezember 2017)  Geben wir wieder einmal wider Willen und in Geschäftsführung ohne Auftrag das Kontrollorgan des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in Darmstadt. Immerhin kam er gestern im Wettkampfkalender endlich mit der Ausschreibung für die Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften mit Winterwurf und Bahngehen am 03./04.März 2018 in Erfurt aus dem Knick, die bis dahin wohl unter geheime Kommandosache lief. Deswegen glühte bei uns mit voneinander unabhängigen Hinweisen vieler Athleten der imaginäre Draht. Denn zumindest die Erstveröffentlichung bis zu einer unausbleiblichen Nachbesserung strotzte nur so vor Ungereimtheiten und Unzulänglichkeiten. Ein Auszug ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben: In der M50 bis 75 sowie W75 und 80 fehlt das Kugelstoßen, bei der M35 die 60m Hürden. Durchgängig für alle Klassen männlich wie weiblich sind keine Winterwurf-Wettbewerbe mit Diskus, Speer und Hammer aufgeführt.
Der bevorzugt die Kugel stoßende Lampis-Leser Oliver Schembach (M50) aus Essen brachte es treffend auf den Punkt: „Es bleibt bei Pleiten, Pech und Pannen beim DLV…“ Dem schließen wir uns vollinhaltlich an und fügen noch hinzu: Wenn so etwas mit unschöner Regelmäßigkeit in der freien Wirtschaft (damit sind jetzt keine Kneipen gemeint) passieren würde, hätte längst der Gang zum Konkursrichter angetreten werden müssen. Aber ein Sportverband mit 45 hauptamtlichen Mitarbeitern kann ungestraft vor sich hin wurschteln. Arme deutsche Leichtathletik!