Dieter und Mechthild Massin stellten ihr neues Gemeinschaftswerk vor

Kolumne

Das Wort am Sonntag

(Krefeld, 26
. November 2017) Für ihn oder von ihm könnte das geflügelte Wort aus Volkes Mund „Wer rastet der rostet“ erfunden worden sein. Obwohl er sich mit seinen 77 Lenzen bereits im fortgeschrittenen Pensionärsalter befindet, kommt Ruhestand im Vokabular von EMA-/EVAA-Ehrenpräsident Dieter Massin aus Ahlen in Westfalen nicht vor. Erst vor wenigen Tagen stellte er mit ganz großem Kino, was fast wörtlich zu nehmen ist, im CinemAhlen zusammen mit seiner jüngeren Ehefrau Mechthild das zweite gemeinsame Kopf- und Handwerk des gemischten Doppels vor. Und da steckt noch mehr Familie drin. Denn das Buch „DU MEIN AHLEN“, eine Liebeserklärung und Hommage an die 54.200-Einwohner-Stadt am Rande des Münsterlandes, erscheint im von Schwiegersohn Frank Krümmer geleiteten Anno-Verlag.
Es hatte sich im Foyer des „Blockbuster- und Arthouse-Kinos“ eine Menge Prominenz von nah und fern aus Politik, Wirtschaft, dem Schulwesen (beide waren Lehrer), Verwandte (da kommt bei fünf erwachsenen Kindern was zusammen), Freunde sowie nicht zuletzt dem Sport eingefunden. Da durfte der Ahlener Bürgermeister Dr.Alexander Berger selbstverständlich nicht fehlen. Dieter Massin freute sich über alle, die gekommen waren, aber ganz besonders über Karin Grummert (SV Grün-Weiß Harburg) aus Osnabrück und LVP-Vizepräsident Dieter Tisch vom ABC Ludwigshafen, beide Freunde und Wegbegleiter beim inzwischen in der Seniorenszene Berühmtheit erlangten Stendaler Hanse Cup. „Da waren meine Frau und ich richtig gerührt, freuen uns schon auf die einmalige Atmosphäre in Stendal im nächsten Jahr“, sagte der 77-jährige Wahl-Ahlener aus Überzeugung.

Ein Wolkenkuckucksheim für Margit Jungmann

Es gibt auch Lobpreisungen der anderen Art. Nämlich nicht von neutraler dritter Seite, sondern aus dem eigenen Dunstkreis, der gewissermaßen im eigenen Saft köchelt. Die sollte der geneigte, unvoreingenommene Leser mit äußerster Vorsicht und gebotener Skepsis betrachten. Erst recht, wenn sich da Mitglieder aus dem Bundesausschuss Senioren (BAS) gegenseitig beweihräuchern. Dann kann einem ganz schnell auf übelste Weise bis hin zum Brechreiz schlecht werden.
DLV-Seniorensprecher Alfred
Alf" Hermes aus Jülich im Rheinland legte auf seiner Verharmlosungs- und Abkupferungsnetzseite mit meist ausländischen Inhalten vor. Er hob die zur WMA-Präsidentin kandidierende BAS-Vorsitzende Margit Jungmann aus Rehlingen dermaßen in den Himmel und baute ihr ein Wolkenkuckucksheim, dass sich Insider im falschen Film wähnten. Allerdings hätten sie auch auf der vom „Götterboten“ gelegten imaginären Schleimspur ausrutschen können. Vor allem lief Hermes mal wieder gnadenlos hinter der Musik her, wusste nicht, dass die „Verbandsoberschwester“ bei der Wahl anlässlich der Generalversammlung der World Masters Athletics (WMA) 2018 in Malaga (Spanien) mit dem US-Amerikaner Gary Snyder einen ganz dicken Brocken vor ihr gepudertes Näschen gesetzt bekommt (wir berichteten).

Laudation ohne großen Wiedererkennungswert

Wenig später kam dann noch Chef-Literat Karl-Heinz „Flunker“ Flucke aus Berlin in der Senioren-Spielecke des DLV-Internetportals aus der Deckung. Er widmete dem sich in den Vorruhestand verabschiedenden bisherigen BAS-Geschäftsführer und hauptamtlichen DLV-Mitarbeiter Jörg Erdmann (im Bild) eine Laudatio, die für Kenner der Senioren-Leichtathletik ebenfalls keinen sonderlich großen Wiedererkennungswert hat. – Nicht, dass ich keinen Mut zur eigenen Meinung hätte. Aber mit den beiden vorgenannten Bemerkungen am Rande der Bande aus dem Bereich Klatsch und Tratsch weiß ich mich in großer, angenehmer Gesellschaft.
In diesem Sinne immer schön tapfer bleiben, noch einen möglichst besinnlichen Sonntag, der zugleich ein Gedenktag ist, und eine geschmeidige 47. Kalenderwoche bis zum 1.Advent!