Motto von Philipp Frech, nun 94: Alt zu werden ist nicht nur eine Gnade

(Pulheim/Krefeld, 06. Juli 2014) „Alt zu werden ist nicht nur eine Gnade, sondern auch ein Verdienst“, lautet das (Über-)Lebensmotto von Philipp Frech (*06.07.1920) aus Pulheim, der täglich in irgendeiner Form Sport treibt. Begnadet ist es allerdings schon, mit welcher körperlichen Fitness und geistigen Frische der studierte Diplom-Ingenieur und einstige selbständige Spediteur mit 14 Fernverkehrslastzügen heute die Vollendung seines 94.Lebensjahres feiern darf. Er lebt nach wie vor allein in seinem Haus, wenn er denn vor Ort ist und nicht gerade an seinem Zweitwohnsitz in der Nähe von Kapstadt (Südafrika) überwintert, nimmt weiterhin unverdrossen an Wettkämpfen teil. Zuletzt beim Traditionellen Senioren-Sportfest des TuS Köln rrh, dessen Ehrenmitglied er ist, davor unter anderem beim 5.Lampis-Werfermeeting in Krefeld-Uerdingen. Nur die „Deutschen“ schenkt er sich inzwischen, da er es als schreiende Ungerechtigkeit empfindet, in die M 80 gegen über zehn Jahre jüngere Konkurrenten herunter starten zu müssen. Da lobt er die South African Masters Championchips, bei denen er tatsächlich noch altersgemäße Gegner in der ausgeschriebenen M 90 hat und im Frühjahr in den Wurfdisziplinen sowie im Wurf-Fünfkampf einmal mehr alles abräumte.
Wer die Gelegenheit hat,  Philipp einmal bei einem Sportfest anzutreffen, der sollte das Gespräch mit ihm suchen. Er ist ein amüsanter Plauderer, weiß vortrefflich aus seinem prallen Leben zu erzählen, dass dem Zuhörer vor Staunen Augen und Ohren offen stehen. Eine kleine Kostprobe: Als in seiner Spedition Not am Mann war, ein Fahrer plötzlich vor der Rückfahrt erkrankte, chauffierte er einen 40-Tonner LKW die 520 Kilometer von Augsburg nach Köln. Als da schon 75-Jähriger Bürohengst! Das war damals sogar dem WDR-Fernsehen einen mehrminütigen Beitrag wert.
Und zu guter Letzt von dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch, lieber Philipp! Nur noch sechs bis zur (M) 100.