Eine kleine "Mogelpackung" zur Abwehr von unerwünschten Besuchern

(Krefeld/Hooksiel, 24. September 2017)  Wenngleich Haus und Hof nicht verwaist waren, müssen ja unerwünschte Besucher nicht mit der Nase darauf gestoßen werden. Denn in den letzten 14 Tagen kam LAMPIS was die Örtlichkeit anging aufgrund urlaubsbedingter Abwesenheit als „Mogelpackung“ daher. Und da der Aufenthalt in Hooksiel an der deutschen Nordseeküste, in verschiedenen Richtungen jeweils zwölf Kilometer von Wilhelmshaven und Jever entfernt, bis auf ein paar unvermeidliche Trainingseinheiten absolut nichts mit Sport zu tun hatte, habe ich den Lesern auch zwangsläufig Tagebuch-Einträge erspart. Selbstbeweihräuchern sollen sich getrost andere, die dann auch noch von sich ehrfürchtig in der dritten Person schreiben. Kleines Rätsel ohne Gewinnmöglichkeit: Wer mag das wohl gewesen sein?
Auf unserem Internet-Portal ist, bis auf eine kleine technische Panne, die aber auch zu Hause hätte auftreten können, der Betrieb ganz normal weiter gegangen. Schließlich, manch eine/r wird es kaum glauben, nehmen die Ostfriesen gleichermaßen an Segen und Fluch der modernen Zivilisation/Kommunikation teil. Mehr noch: In der Gebiets-Gemeinde Wangerland, wozu Hooksiel gehört, gibt es in jedem „Kaff“ frei zugängliches W-Lan. Davon können sich die Zentren von deutschen Mittel- und Großstädten mal eine ganz dicke Scheibe abschneiden. Und so war ich auch überhaupt nicht überrascht, dort E-Mails mit allen erdenklichen Informationen, mal mehr oder weniger nützlich, und Beiträge von Gastautoren empfangen zu können.
Aber manches ist in der heimischen Redaktionsstube doch einfacher. Insbesondere der Zugriff auf herkömmliche Archive auf bedrucktem Papier. Und selbst digital habe ich längst nicht alles auf meinem Notebook (so heißt es nun mal ganz ohne An- und Abführung in der Fachsprache) abgespeichert.
Kurzum: Obwohl für Stammbesucher und Gelegenheitsgäste letztlich nicht spürbar, nimmt die Berichterstattung – vor allem für mich selber – ab sofort wieder ihren normalen Fortgang.