Rückkehrerin Ingrid Holzknecht erzielte insgesamt bestes Resultat

(Zella-Mehlis/Krefeld, 30. August 2017) Machen wir noch den angekündigten Nachdreher zu den Deutschen Senioren-Meisterschaften im Wurf-Fünfkampf in Zella-Mehlis. Es stand zwar nicht im direkten Zusammenhang, aber unmittelbar nach den vorjährigen Titelkämpfen an gleicher Stelle verunglückte Ingrid Holzknecht (*1940) von der LG Elmshorn bei einer Bergwanderung am Großglockner lebensgefährlich. Dass sie je wieder ihren geliebten Sport würde ausüben können, stand in den Sternen, war mehr als fraglich. Doch die Kernige aus Elmshorn kämpfte sich zurück (wir berichteten) und wiederholte ihren Vorjahreserfolg (5.053 P. vor Hella Böker mit 4.993 P.) in der W75. Nicht mal eben so, was bei lediglich einer klar unterlegenen Konkurrentin (3.485 P.) auch gereicht hätte, sondern mit dem absolut besten Resultat von 4.572 Punkten knapp vor dem gleichaltrigen Hermann Albrecht (4.552 P.) von der SpVgg. Satteldorf in der M75. Dessen angetraute Herzdame Teodora machte in der W70 (4.219 P.) den Familien-Triumpf des einzigen an den Start gegangenen Werfer-Ehepaares perfekt. Insgesamt zehn Athleten/innen (sechs Männer, vier Frauen) „erklommen“ den begehrten 4.000er-Gipfel. Ein Desaster erlebte der mitfavorisierte weltweit erfolgreichste aktive Werfer Peter Speckens (*1935) vom SV Rot-Weiß Schlafhorst in Übach-Palenberg, der in der qualitativ stark besetzten M80 (drei über 4.000 P.)  drei ungültige Versuche im Gewichtwurf fabrizierte und damit natürlich aller Chancen ledig war. Das ist dem nervenstarken Routinier meines Wissens in einem Wurf-Mehrkampf noch nie passiert.
Mit diesem Link geht es zu der immer noch wüst durcheinander gewürfelten Ergebnisliste (dumm geboren, nix dazu gelernt)
Redaktioneller Hinweis auf den Beitrag im Fenster Ergebnisse vom Masters-Sechs-Länderkampf in Slowenien.