19. Senioren-EM: Was kommt als nächstes Notopfer?

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(Izmir/Krefeld, 14. Juni 2014) Dieses Szenario war so absehbar wie das unausbleibliche Amen in der Kirche. Selbst beileibe nicht pingelige englische Buchmacher hätten darauf vermutlich wegen geringer eigener Gewinnmaximierung keine Wetten angenommen. Noch bevor der ursprüngliche Termin (15. Juni) für den Meldeschluss zu den 19.Senioren-Europameisterschaften vom 22. bis 31. August im türkischen Izmir abläuft, wurde die Frist bis 06.Juli 2014 verlängert. Die blumigen Worte, mit denen das vom Lokalen Organisationskomitee (LOC) auf deren Veranstalter-Netzseite begründet wird, könnten auch von den Gebrüdern Grimm, den berühmten Märchenonkeln, geschrieben worden sein, wird den zaudernden und zagenden kassenfüllenden Sporttouristen (die wahren Könner haben längst gemeldet) ordentlich türkischer Honig ums „Maul“ geschmiert. Schön, dass wenigstens wir das Kind unverblümt beim Namen nennen können: Die bisherigen Meldezahlen werden ungeheurer enttäuschend sein, wird halt nach diesem Strohhalm gegriffen. Keine neue Erkenntnis bei internationalen Großereignissen der Generation 35+. Wagen wir mal die kühne Prognose, dass als allerletztes Notopfer diesmal bis 90 Minuten vor Wettkampfbeginn noch Nachmeldungen angenommen werden. Das wäre dann allerdings ein Novum für eine EM/WM. Was nun uns betrifft, war es der ultimativ letzte Beitrag in dieser leidigen Angelegenheit. Außer, das Novum würde eintreten.