Nordrhein "Open" wurden von Kaiserwetter gekrönt

(Aachen/Krefeld, 01. Juni 2014) Geschwindigkeit ist keine Hexerei. Diesen Nachweis trat einmal mehr der Leichtathletik-Verband Nordrhein (LVN) an. Wenige Stunden nach Abschluss der Offenen Nordrhein-Seniorenmeisterschaften im Aachener Waldstadion war gestern Abend, exakt um 20:44 Uhr, die Ergebnisliste im Netz. Das, was eigentlich heut zu Tage Normalität sein sollte, ist deshalb erwähnenswert, da es leider allzu viele Gegenbeispiele gibt. Was schon vorher bekannt war, litten diese Titelkämpfe von der Resonanz her offenbar darunter, dass sie in der westlichsten Stadt der Republik im Drei-Länder-Eck Deutschland - Niederlande - Belgien über die sportliche Bühne gingen. Mit letztlich 363 Gemeldeten, darunter lediglich 14 Gaststarter, wurde erstmals seit Jahren die 400er-Grenze unterschritten. All’ jene, die nicht da waren, dürfen sich getrost ärgern. Ganz der einstigen Residenz von Karl dem Großen angemessen, fanden die Meisterschaften bei Kaiserwetter statt, präsentierten sich die Anlagen in einem bestens präparierten Zustand, gab es keine nennenswerten organisatorischen Pannen, waren die Kampfrichter kompetent und freundlich, die Bewirtung bis hin zu warmen Speisen umfangreich. Eine Katastrophe stellten allein die völlig unzureichenden Parkplatzmöglichkeiten inmitten eines Wald- und Wohngebietes gehobener Kategorie dar. Aber auch das war zumindest für Insider natürlich keine umwerfend neue Erkenntnis. Bei einer Großveranstaltung mit vielen Zuschauern wäre der Kollaps vorprogrammiert, müssten Shuttle-Busse von sonst wo her eingesetzt werden. 
Ein kleiner Streifzug aus Werfersicht erfolgt zusammen mit einem Nachschlag von den Landesmeisterschaften von Baden-Württemberg in Löffingen und Berlin-Brandenburg in Jüterbog später im Fenster Ergebnisse.