Offene "Westfälische": 368 Senioren/innen zu 746 Starts gemeldet

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(Kamen/Gladbeck/Krefeld, 19. Mai 2016) Mittlerweile hat der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) in Kamen auf seiner Netzseite die Meldestatistik für die Offenen Westfälischen Senioren-Meisterschaften am kommenden Sonntag in Gladbeck veröffentlicht. Das Niveau des von den Mitgliederzahlen nach Bayern zweitgrößten aller 20 Regionalverbände liegt mit 368 Gemeldeten und 746 beabsichtigten Starts in etwa auf Normalniveau. Mit Ausnahme von 2015. Der Absturz auf rund 180 Teilnehmer war allerdings hausgemacht. Der damalige Nachholtermin am 06.September in Lüdenscheid kollidierte praktisch mit der Team-DM Senioren tags zuvor in Kevelaer, bei der viele Athleten/innen aus Westfalen und dem benachbarten Nordrhein im wonnevollen Einsatz für ihre Mannschaften waren. Selbst im Nachhinein betrachtet unverändert ein absolutes Unding, einen derartigen Schwachsinn angezettelt und obendrein durch alle Instanzen abgesegnet bekommen haben. Das Dumme an der verdienten Quittung für den Verband, dass in erster Linie die Aktiven die Leidtragenden waren.
Meldestärkste Gruppe 2016
 in den 16 Wettbewerben ist die M50 (100) mit respektvollem Abstand gefolgt von der M45 (64) und M65 (60). Traditionell schwach besetzt sind die M30 und 35 (je 17), wo es in zusammen elf Konkurrenzen überhaupt keine Bewerber gibt. Das Gegenstück dazu sind jeweils in der M50 200m, Kugelstoßen (beide je 12) und der absolute Spitzenreiter Diskuswurf (13). Überhaupt sind Kugel und Diskus durchgängig von M45 – 80 von den bloßen Zahlen am besten frequentiert. Bei den reiferen Mädels liegt per Saldo die W45 (55) knapp vor der W50 (54) vorn. Besonders dürr sieht es in der W60 (10), W75 (11) und W70 (12) aus. Mehr als ein Lauf wird es in der W45 über 100 (11) und 200m (9) geben. Natürlich alles stets unter der Prämisse, dass aus Startwilligen auch Teilnehmer werden. Erfahrungsgemäß liegt die Ausfallquote aus vielerlei Gründen im kleinen zweistelligen Prozentbereich.
Gewinnen wir den derzeit nicht sehr prallen Wettprognosen das Positive ab, dass sie sich erfahrungsgemäß bis dahin noch dreimal ändern werden.