Noch eine weitere vom DLV initiierte sinnfreie Umfrage unter Senioren

(Darmstadt/Krefeld, 25. April 2017) Er fragt mal wieder um unter den Senioren, der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) in Darmstadt. Nach der vorjährigen sinnfreien Athleten-Befragung zum Ehrenamt anlässlich der Senioren-DM Anfang Juli in Leinefelde-Worbis, deren mickriges Ergebnis kürzlich noch mal in einem zweiten Aufguss präsentiert wurde (wir berichteten), geht es nunmehr um das Reiseverhalten zu internationalen Meisterschaften. Nach welchen Kriterien die „üblichen Verdächtigen“ vom Referat Breitensport, dazu gehört die leistungsorientierte Ü35-Generation, angeschrieben worden sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Was mich als kugelstoßenden Sportjournalisten betrifft, bin ich offenbar aus dem „Fahndungsraster“ des Verbandes heraus gefallen, da mein letzter vom Titel gekrönter Start bis zur Hallen-Weltmeisterschaft im April 2012 im finnischen Jyväskylä zurückreicht. Aber es gibt immer ein paar nette Sportkameraden/innen, die mir derart Elementares zukommen lassen.
Die DLV-Mail verrät noch, dass eine Bachelor-Arbeit hinter dieser enorm wichtigen Befragung steckt. Wer sich ge- und berufen fühlt – mit diesem Link geht es zur Umfrage. Als Anreiz sind für drei Glückliche bei einer Verlosung kleine Sachpreise ausgelobt.

Heute Fristablauf für namentliche Meldung zum NRW-Team-Endkampf

(Kevelaer/Duisburg/Krefeld, 24. April 2017) Obschon die westfälische Fraktion mit einem sieben Tage späteren Meldeschluss einmal mehr ihr eigenes Süppchen kochte, ist es für den gemeinsamen Nordrhein-Westfälischen Senioren-Team-Endkampf (ehedem DAMM) am 01.Mai 2107 in Kevelaer bei den vom federführenden LVN in Duisburg mit Stand 11.April veröffentlichten 22 gemeldeten Vereinen respektive Startgemeinschaften geblieben. Dazu haben wir bereits am 15.April einen Zwischenbericht online gestellt.
Es darf mit Fug und Recht konstatiert werden, dass das Herz der wieder auf die Ursprünge zurück geführten guten alten Deutschen Altersklassen-Mannschaftsmeisterschaft (DAMM), derweil von DLV-Chef- und Querdenker Frank O(ooh). Hamm die DMM, DJMM und DSMM unverdrossen kaputtreformiert wird, hier zu Lande im Leichtathletik-Verband Nordrhein (LVN) schlägt. 17 jener 22 Gemeldeten kommen aus seinem Verbreitungsgebiet, lediglich drei aus dem nach Bayern zweitgrößten Regionalverband Westfalen und noch zwei Gastvertreter aus dem Rheinland.
Heute läuft für ultimativ alle Teams die Frist beim LVN zur namentlichen Meldung ab. Das birgt noch insofern Überaschungspotenzial in sich, dass vielleicht nicht alle eine vollständige Mannschaft am „Tag der Arbeit“ an den Start zu bringen vermögen. Denn nach meinen trüben Erfahrungen als ehemaliger „Playing Captain“ bei der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen ist es leichter einen Sack Flöhe als ein DAMM-Team zu hüten. Das vertiefe ich jetzt lieber nicht weiter.
Noch eine Schmonzette zum Thema. Der überwiegend schweigende Seniorensprecher Alfred Hermes vom Pulheimer SC veröffentlichte am 20.April auf seiner Verharmlosungsnetzseite ein Siegerfoto der M70 des PSC aus dem Vorjahr, auf dem er (Bildmitte mit Kappe) mit gestrecktem rechten Arm die Black-Power-Faust ballt. Beide Rituale sind negativ belegt. Für Letzteres wurde US-Sprinter Tommie Smith, der allerdings obendrein noch einen schwarzen Handschuh trug, bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt nach seinem 200-Meter-Goldmedaillengewinn in Weltrekordzeit von 19,83 Sekunden aufgefordert das Olympische Dorf zu verlassen.
Bot sich als Vergleich an. Wichtiger wäre indes, dass sich seine Schutzbefohlenen den „Götterboten“ Hermes in seinem gewählten Ehrenamt so kämpferisch und euphorisch wünschen würden.

Verschwundene News nicht alle im EMA-Archiv wieder aufgetaucht

(Lausanne/Krefeld, 22. April 2017) Mutmaßlich sind nach Volkes Mund aller guten Dinge derer drei, mitunter allerdings auch der schlechten. Augenscheinlich, wörtlich genommen, wäre mit den verschwundenen und vermeintlich zumindest im Archiv vollständig einsehbaren „News“ auf der Netzseite der European Masters Athletics (EMA) mit Sitz in Lausanne längst nicht alles „koscher“. Ohne damit den über jeden Zweifel erhabenen, integren EMA-Webmaster Hans-Peter Skala aus Ratingen in Verbindung zu bringen (wir berichteten). Doch schließlich haben weitere Personen bis hin zu Präsident Kurt Kascke aus Freudenstadt im Schwarzwald (seit dem BVB-Attentäter auch keine unbelastete Adresse mehr) ein Zugriffsrecht auf die Dateien.
Einer unserer absolut vertrauenswürdigen Gastautoren, der Name tut nichts zur Sache, hat in jenem Archiv durch zuvor gemachte Ausdrucke nachweislich mindestens drei Nachrichten nicht wieder ausfindig machen können. Nach seiner Meinung seien die aus Gründen der Vertuschung gezielt und in voller Absicht gelöscht worden. Als Drahtzieher könne Macht seines Amtes allein Kaschke dafür (un-)verantwortlich zeichnen.
Fortsetzung mit Nachspiel vor der nächsten Generalversammlung des kontinentalen Senioren-Dachverbandes am 30.Juli 2017 im Rahmen der Stadion-EM im dänischen Aarhus nicht ausgeschlossen. 

Kanadierin Christa Bortignon kehrt an den Stendaler "Tatort" zurück

(Stendal/Krefeld, 23. April 2017) Ein Mini-Jubiläum feiert am letzten Wochenende im Wonnemonat Mai der Stendaler Hanse Cup, erlebt seit der Premiere in 2013 nunmehr seine fünfte Auflage. Da kann beileibe noch nicht von einer Traditionsveranstaltung das Wort sein. Und doch hat sich dieses Meeting weit über unseren Landesgrenzen hinaus einen glänzenden Ruf erworben und zu so etwas wie dem Mekka der Mehrkämpfer/innen unter den Senioren gemausert. Gewissermaßen zum Klein-Götzis für die Ü30-Generation. Natürlich sprach sich auch wie ein Lauffeuer herum, dass als zusätzliche Qualitätsmerkmale für die vortreffliche Organisation und hervorragenden Wettkampf-Anlagen alle Jahre wieder mindestens ein Weltrekord aufgestellt wurde. Mit Wolfgang Ritte (*1953) vom SC Bayer Uerdingen und Rolf Geese (*1944) von der LG Göttingen trugen sich jeweils im Zehnkampf (M60 und 70) auch zwei Deutsche, wenngleich beide Mal mit elendiger Verspätung durch die zuständige Statistikern Sandy Pashkin (USA), in die globale Rekordliste der World Masters Athletics (WMA) ein.
Obwohl es noch bis zum Meldeschluss (05.Mai) reichlich Zeit ist und die Senioren/innen häufig erst auf der letzten Rille ihre Willenserklärungen zu einem Start abgeben, liegen den Organisatoren um Siegfried "Siggi" Wille (im Bild) bereits Nennungen von 25 Zehnkämpfern und 20 Siebenkämpferinnen vor. Darunter natürlich wieder Weltklasse-Athleten aus aller Herren Länder. Mit Christa Bortignon (*1937) aus Kanada kehrt – im übertragenen Sinne – praktisch eine Täterin an den Tatort zurück. Sie stellte 2013 zwei Weltrekorde im Siebenkampf (den sie später in Turin verbesserte) und über 200 Meter in der W75 auf. Diesmal möchte die Jung-Achtzigerin der Irene Obera aus den USA die globale Bestmarke in der W80 abjagen, die durch sie seit der WM im Oktober 2016 in Perth (Australien) bei 6.071 Punkten notiert wird. 

EMA: Serverwechsel vermutlich für Verschwinden der "News" maßgeblich

(Ratingen/Krefeld, 21. April 2017) Nichts lag uns ferner, als den Freiberuflichen Fotografen und passionierten Läufer Hans-Peter Skala (im Bild) aus Ratingen in seiner Eigenschaft als Webmaster der European Masters Athletics (EMA) zu diskreditieren und die freundschaftliche Verbundenheit zu ihm einer unnötigen Nagelprobe zu unterziehen. Er ist als Stammbesucher von Lampis durch unseren gestrigen Kommentar aufmerksam geworden, dass er "News" für den Zeitraum von neun Monaten gelöscht hätte. „Das würde ich selbst auf Weisung niemals machen, was einmal als richtig und wichtig angesehen wurde, wieder zu entfernen“, sagte er uns gestern in einem Telefonat. Für ihn stelle es sich auch nicht so dar, da er sich verständlicherweise stets als Administrator einloggt und auf dieser Zugriffsebene in zeitlicher Abfolge die gesamte News-Spalte sehen könne.
Fakt ist jedoch, dass für den normalen Besucher beim Aufruf der "News“ über die Menüleiste die zu sehende Auflistung die Zeit vom 03.April bis 31.Dezember 2016 ausspart. Skala konnte sich das nur durch eine technische Panne erklären, die seinerzeit vermutlich beim Serverwechsel entstanden sei.
Wer wüsste es nicht, der mit der EDV arbeitet, dass der Fehlerteufel häufig im Detail steckt. Deswegen hat der umsichtige Ratinger zwischenzeitlich dem zuständigen Ansprechpartner Nicola Russi (Schweiz) bereits eine Mail gesendet und um Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gebeten.
Also zeitigte unsere Eröffnung dieses
eigentlichen Nebenschauplatzes noch einen positiven Aspekt. Deshalb werden wir uns jetzt allerdings nicht selber feiern. Wenngleich es nicht so angelegt war, bitten wir vielmehr Hans-Peter Skala auch von dieser Stelle noch einmal um Entschuldigung!