Kleiner Weckruf für die "Austrian Masters Open" am Wochenende

(Amstetten/Krefeld, 19. August 2019) Nun müssen wir für unseren alpenländischen Nachbarn aus „Felix Austria“ sicherlich nicht den fröhlichen Wecker geben. Schaden kann es dennoch nicht. Für sie ist nämlich heute Meldeschluss zu den Internationalen Österreichischen Masters-Meisterschaften ab M/W35 am kommenden Samstag/Sonntag im Umdasch-Stadion in Amstetten bei Linz. Der Hinweis gilt dann eher insbesondere den einigermaßen grenznahen Interessenten aus Niederbayern. Startwillige aus anderen Nationen haben freilich sogar bis Mittwoch Zeit für die rechtzeitige Abgabe ihrer Meldung. Bei einigen von ihnen wird es womöglich klingeln: „Da war doch was?“ Genau! Die Titelkämpfe waren vor ziemlich genau drei Jahren an selber Stellte. Damals lockten sie 325 Aktive aus zehn Nationen an. Nach dem Gastgeberland (251) stellten die Deutschen (29) die zweitstärkste Fraktion.
Alles Weitere zur diesjährigen Auflage unter diesem Link.

DLV-Einladung zum Team-Finale strotzt vor sachlich-fachlichen Fehlern

Kolumne

Moment mal

(München/Darmstadt/Krefeld, 18. August 2019)
Es passt thematisch zu unserer gestrigen Meldung vom Finale der Team-DM Senioren am 21.September 2019 in München. Dafür veröffentlichte der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) in Darmstadt vor ein paar Tagen die Einladung auf seiner Netzseite. Und wie es mittlerweile schon Tradition in diesem hohen Hause zu sein pflegt, strotzt die nur so vor sachlichen und fachlichen Fehlern (bei denen gibt es im Innenverhältnis offenbar keinen Kontrollmechanismus). Es würde entschieden zu weit führen, wenn wir die nun alle Punkt für Punkt aufführen und abarbeiten. Die sollen ihren Saustall schon selber ausmisten, die Herren Mamontow & Co.

Exemplarisch vier Dinge herausgepickt

Rein exemplarisch vier Dinge herausgepickt, angefangen bei etwas Elementarem: Der DLV nennt in der Fußnote seines Briefformulares in einem so genannten Kasten, halt einer Rahmung für die außerordentliche Wichtigkeit, seine wesentlichen Würden- und Bürdenträger. Da erscheint nach nunmehr über sieben Monaten immer noch als Generaldirektor Michael Lameli. Der ist jedoch nach größerem Getöse bereits zum 31.Dezember 2018 ausgeschieden (worden).
Obwohl von verschiedener Seite bereits auf dem E-Mail-Wege mehrfache Hinweise erfolgt sind, werden die M40 und 50 der LG Kindelsberg-Kreuztal weiterhin unverdrossen mit den falschen Punktzahlen gelistet (richtig sind 9.560 und 9.714 Punkte). Bei der M60 schlagen wir einen Platztausch der punktgleichen LG Kreis Verden und StG Saarmasters vor. Denn die Erstgenannten haben diese 6.845 Zähler zeitlich vierzehn Tage eher erzielt. Fatal, wenn es sich um die Ränge sechs und sieben gehandelt hätte, wäre der Ärger für alle Beteiligten
vorprogrammiert gewesen.

Fakten sollten schlichtweg stimmen

Fakten sollten schlichtweg stimmen, ansonsten sind sie nicht einmal das Papier wert, auf dem sie gedruckt werden könnten. Bei Lameli handelt es sich gar um ein Armutszeugnis ohne gleichen. So sie es entdecken sollten, dürfte sich dafür wegen falscher Angaben zu verantwortlich handelnden Personen sogar das Vereinsregister des Amtsgerichtes Darmstadt interessieren.
Mitunter sind wir regelrecht erstaunt und entzückt zugleich, wo LAMPIS überall gelesen wird.

Ein Wurf-Fünfkampf-Meeting mit dem Prädikat "sehr empfehlenswert"

(Alzey/Krefeld, 16. August 2019) Eine Woche nach der Senioren-DM im Wurf-Fünfkampf in Zella-Mehlis (wir berichteten ausführlich) gibt es für Enttäuschte und Verweigerer aus dem Einzugsgebiet von Rheinhessen eine vorzügliche Gelegenheit in diesem Vielseitigkeitswettbewerb für nicht ausnahmslos Vielseitige. Wenn nicht hier, wo sonst darf auch aus purem Spaß an der Freud‘ gestoßen und geworfen werden. Nämlich heute ab 13 Uhr im Wartbergstadion in Alzey. Ein Meeting von und für Werfer/innen der Klassen Männer, Frauen und Senioren/innen, das sich über die Landesgrenzen von Rheinland-Pfalz hinaus einen ausgezeichneten Ruf hinsichtlich Organisation und bestens präparierter Anlagen erworben hat. Kein Wunder. Dafür steht mit Veranstaltungsleiter Lutz Caspers (im Bild) ein leibhaftiger Olympiateilnehmer im Hammerwurf der Spiele von 1968 in Mexico City, der als Aktiver und Trainer seiner Sportart stets treu geblieben ist. Der offizielle Meldeschluss ist zwar vorbei. Aber Spät- und Kurzentschlossene, die aufgrund dieser Meldung noch Lust bekommen haben, werden garantiert die mehr oder weniger lange Anreise nicht umsonst gemacht haben. Das hat uns Lutz auf telefonische Nachfrage bestätigt.

Team-DM Senioren: Wichtiger Hinweis für Anreise ins Dantestadion

(München/Krefeld, 17. August 2019) Viele Wege führen nach Rom, besagt eine – zugegeben ausgesprochen platte –  Binsenweisheit. Dass nicht alle Wege unbedingt zum gewünschten Zielort finden, wird sich nach Lage der Dinge beim Finale der Team-DM Senioren im altehrwürdigen Münchner Dantestadion am Samstag, 21. September zeigen. Denn so wie es aussieht, wird die mitten in der Stadt gelegene Laimer Unterführung,  die Aktive, die vom Süden der Landeshauptstadt aus ins Stadion anreisen, oft und gerne nutzen, ab Freitag, 20. September wegen Bauarbeiten komplett gesperrt sein. Das sollte man wissen, wenn das Navi Vorschläge macht und sicherheitshalber ein zusätzliches Zeitfenster einplanen. Aber keine Sorge: es gibt Alternativstrecken.

…und noch ein Tipp für den Oktoberfest-Besuch

Alternatives Verhalten ist auch in anderer Hinsicht ein gutes Stichwort und sehr sinnvoll. Da, wie zu hören ist, viele Teilnehmer/Innen sicherlich gerne das Oktoberfest besuchen wollen, dies aber nicht den Abend vor dem Wettkampf tun können/sollten, hier ein (kostenloser) Tipp: Am Sonntagvormittag ab neun Uhr finden Frühaufsteher oft sogar leichter ein Plätzchen im Bierzelt als in den Abendstunden. Da kann man/frau – je nach Abschneiden tags zuvor – ja ein kühles Lust- oder Frustbier genießen. Und bei Bedarf gibt es das auch ohne Alkohol. Aber man sollte genügend Pecunia (lateinisches Wort für Kleingeld) mitbringen. Denn eine Maß (theoretisch 1 Liter) kostet so im Schnitt zwölf Euro.

"Was?" - "Das hilft?": Omas Hausrezepte auf dem Prüfstand

(Maria Himmelfahrt, Krefeld, 15. August 2019) Es gibt einige Unpässlichkeiten, die vermutlich jede/r schon einmal gehabt hat, weswegen nicht gleich der Arzt oder Apotheker des Vertrauens konsultiert wird. Da ist erst mal der Griff ins Buchregal nach „Omas Hausrezepte“ ein probates Mittel. Nicht alle sind indes wirklich verlässlich, entspringen zum Teil dem Bereich von Mythen und (Hören-)Sagen. Die Gesundheitskasse AOK, bei der Kugelstoß-Ass Andy Dittmar aus Gotha Marketingleiter in Thüringen ist, hat in einem Expertencheck unter dem Arbeitstitel Was? - Das hilft?“ ein paar populäre Irrtümer auf den Prüfstand gestellt.
Gerade für unser Leserschaft von besonderem Interesse die vermeintliche Erkenntnis „Wer Muskelkater hat, soll Sport treiben.“ Stimmt sogar bedingt, wenn er von sehr leichter Natur ist. Dann hilft dosiertes Ausdauertraining, ohne die betroffenen Muskeln erneut zu überlasten. Ansonsten würden ernsthaftere Verletzungen riskiert. Empfehlenswert ist auch noch sanftes Stretching. Schmerzmittel beschleunigen dagegen die Erholung nicht. Denn ein mehr oder weniger ausgeprägter Muskelkater ist nichts anderes als kleine Faserrisse, die unter Zuhilfenahme der genannten Tipps schlicht abheilen müssen.